Elektromobilität: Autoindustrie, E-Lkw und Ladeinfrastruktur im Wandel

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    22.09.2026 16 mal gelesen 0 Kommentare
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    Die Elektromobilität bleibt für die Autoindustrie strategisch unverzichtbar. Branchenexperte Frank Schwope erwartet kurzfristig zwar bessere Chancen für Verbrenner, langfristig führt für ihn jedoch kein Weg am Elektroantrieb vorbei. Deutsche Hersteller müssen ihre Strategien schärfen und sich stärker gegen chinesische und amerikanische Wettbewerber behaupten.
    Besonders Volkswagen steht unter Druck: In China lagen die Verkäufe im ersten Halbjahr 2026 deutlich unter früheren Spitzenwerten. BMW gilt mit seiner flexiblen Ausrichtung auf Verbrenner, Hybride und Elektroautos als vergleichsweise gut positioniert, während Volkswagen und Mercedes ihre Strukturen und Zukunftsstrategien überarbeiten müssen.
    Auch bei elektrischen Lkw ist der Wettbewerb noch offen. Mahle sieht europäische Hersteller dank ihrer Ingenieurskunst, kundengerechter Fahrzeuge sowie etablierter Händler- und Servicenetze weiterhin im Rennen. Gleichzeitig wächst der Druck durch chinesische Batterie- und Nutzfahrzeuganbieter.
    Ein entscheidender Faktor bleibt die Ladeinfrastruktur. ElectroFleet will 40 Megawattstunden Batteriespeicher einsetzen, weitere 100 Megawattstunden sind geplant, um Netzengpässe an Depots und öffentlichen Ladeplätzen abzufedern. Die Speicher sollen Hochleistungsladen, Photovoltaik, Lastmanagement und die intelligente Nutzung günstiger Stromzeiten verbinden.
    Für Autohäuser wird Laden damit zur Systemaufgabe: Heimladen, Abrechnung, Photovoltaik, Lastmanagement und der eigene Fuhrpark müssen zusammengedacht werden. Neue Modelle wie der Škoda Peaq 90 zeigen die wachsende Bandbreite elektrischer Fahrzeuge, während der Dodge Charger beweist, dass selbst ein Muscle Car elektrisch besonders überzeugen kann.

    Elektromobilität bleibt strategische Notwendigkeit für die Autoindustrie

    Der Automotive Consultant und Lehrbeauftragte Frank Schwope erwartet für die deutsche Automobilbranche auch 2027 keine Entspannung. Nach Angaben von ecomento.de stehen deutsche und europäische Hersteller einer neuen asiatischen Herausforderung gegenüber, wobei chinesische Wettbewerber den europäischen Markt deutlich aggressiver angehen.

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    Bei der Elektromobilität und beim autonomen Fahren hätten Deutschland und Europa chinesischen und amerikanischen Anbietern bislang wenig entgegenzusetzen. Kurzfristig sieht Schwope für Verbrenner-Technologien in Europa und besonders in den USA bessere Aussichten als noch vor einigen Jahren. Mittel- bis langfristig führe an der Elektromobilität jedoch „kein Weg vorbei“.

    In China erwartet der Experte keine Rückkehr deutscher Hersteller zu früheren Absatzhöhen. Der Volkswagen-Konzern hatte dort in seinen besten Zeiten mehr als zwei Millionen Fahrzeuge pro Halbjahr verkauft; in den ersten sechs Monaten 2026 waren es laut Quelle nicht einmal eine Million. Zunächst gehe es für Volkswagen und andere deutsche Anbieter darum, die Verkaufszahlen zu stabilisieren.

    Schwope lehnt Kaufprämien für Elektroautos ab und bezeichnet sie als „baren Unsinn und eine Verschwendung von Steuergeldern“. Die Preisdifferenz zwischen Diesel- und Benzinmotoren sowie elektrischen Antrieben werde ohnehin kleiner. Auch die Förderung von Plug-in-Hybriden kritisiert der Branchenexperte.

    Bei den deutschen Herstellern sieht Schwope strategische Fehlentscheidungen, weil Richtungsentscheidungen zu spät oder zu ruckartig gefallen seien. BMW habe sich noch am besten positioniert, da der Konzern die Technologiefrage offengehalten und Werke auf Verbrenner, Hybride und Elektroautos ausgerichtet habe. Die Plattform „Neue Klasse“ sei ein Hoffnungsträger, müsse ihren Erfolg aber in den Absatzzahlen der kommenden Jahre zeigen.

    Volkswagen habe mit massiven Problemen und Überkapazitäten zu kämpfen, die Marge und Gewinn belasteten. Gleichzeitig erzielte der Konzern im Vorjahr knapp sieben Milliarden Euro Gewinn nach Steuern und im ersten Halbjahr 2026 mehr als drei Milliarden Euro. Schwope hält deshalb Panik nicht für angebracht, sieht aber Restrukturierungsbedarf sowie die Notwendigkeit einer klaren Konzernstrategie und Vision.

    Mercedes beschreibt der Experte als orientierungslos, nachdem sowohl die Luxusstrategie als auch die „Electric-only-Strategie“ wieder aufgegeben worden seien. Tesla betrachtet Schwope nicht als klassisches Autounternehmen, sondern als Wette auf die technologische Zukunft. Entscheidend sei, ob sich Teslas Technologie beim autonomen Fahren durchsetzt und das Robotergeschäft so vielversprechend ist, wie CEO Elon Musk es darstellt.

    „Mittel- bis langfristig führt an der Elektromobilität kein Weg vorbei.“ – Frank Schwope, zitiert von ecomento.de

    Zusammenfassung: Quelle: ecomento.de. Kurzfristig sieht Frank Schwope bessere Chancen für Verbrenner, langfristig hält er den Umstieg auf Elektromobilität für unvermeidbar. Deutsche Hersteller sollen ihre Verkaufszahlen stabilisieren, Strategien schärfen und Restrukturierungen angehen.

    Batteriespeicher sollen Laden von Elektro-Lkw trotz begrenzter Netzleistung ermöglichen

    ElectroFleet will 40 Megawattstunden des Batteriespeichersystems „FENECON XL“ von Fenecon erwerben und in seinem Ladenetz installieren. Darüber hinaus besteht nach Angaben des Unternehmens eine Projektpipeline für weitere 100 Megawattstunden Speicherkapazität, berichtet LOGISTRA.

    Die Batteriespeicher sollen vor allem an Kundendepots zum Einsatz kommen, an denen die vorhandene Netzanschlusskapazität die Zahl gleichzeitig oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums ladbarer Elektro-Lkw begrenzt. Zusätzlicher Energiebedarf soll abgepuffert werden, damit weitere Ladekapazitäten bereitgestellt werden können.

    ElectroFleet sieht darin insbesondere eine Möglichkeit für Standorte, an denen ein Ausbau des Netzanschlusses nicht verfügbar oder nicht realisierbar ist. Neben Depots plant das Unternehmen den Einsatz der Speicher an öffentlichen Ladeplätzen für Elektro-Lkw.

    ElectroFleet baut ein eigenes Ladenetz mit Anschlüssen nach Megawatt Charging System und Combined Charging System auf. An diesen Standorten sollen die Batteriespeicher das Hochleistungsladen unterstützen und Lastspitzen ausgleichen.

    Die Speicher sollen in das Energiemanagement von ElectroFleet eingebunden werden. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben lizenzierter Stromversorger und betreibt ein bundesweites virtuelles Kraftwerk, das Photovoltaik- und Windstromerzeugung, Speicherung, Stromhandel sowie die Steuerung von Ladevorgängen anhand der aktuellen Marktpreise verbindet.

    Das dezentrale System aus Erzeugungsanlagen, Speichern und steuerbaren Ladevorgängen soll außerdem Ausgleichsdienste für das Stromnetz ermöglichen. Dabei kann Strom in das Netz eingespeist beziehungsweise der Verbrauch reduziert werden. Bei der Ladeoptimierung soll der Energieverbrauch aus Zeiten mit hohen Strompreisen verlagert und lokal erzeugter Solarstrom möglichst umfassend genutzt werden.

    Nach Angaben von ElectroFleet sollen dadurch Energiekosten und die Inanspruchnahme des Stromnetzes reduziert werden. Der Auswahl des Batteriespeichers ging ein Feldtest des „FENECON XL“ an einem ElectroFleet-Standort in Bielefeld voraus. Nach dem Test entschied sich das Unternehmen für Fenecon als bevorzugte Plattform.

    Geplante SpeicherkapazitätAngabe der Quelle
    FENECON-XL-Systeme für das Ladenetz40 Megawattstunden
    Weitere Projektpipeline100 Megawattstunden

    Zusammenfassung: Quelle: LOGISTRA. ElectroFleet setzt auf Batteriespeicher, um Netzengpässe an Depots und öffentlichen Ladeplätzen abzufedern. Geplant sind 40 Megawattstunden, zusätzlich besteht eine Projektpipeline für weitere 100 Megawattstunden.

    Mahle sieht europäische Hersteller bei elektrischen Lkw weiter im Rennen

    Der Wettbewerb um die Elektrifizierung von Lkw ist nach Einschätzung von Mahle-Chef Arnd Franz noch offen. Wie LOGISTIK HEUTE unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sagte Franz auf der Branchenmesse IAA TRANSPORTATION in Hannover: „Das ist ein Wettbewerb der Giganten“.

    Das Nutzfahrzeugsegment befinde sich bei der Elektrifizierung noch in einem wesentlich früheren Stadium als der Pkw-Bereich. „Hier werden die Karten noch gemischt“, sagte Franz. Zwar sei die Wertschöpfungskette für Batterien nahezu komplett chinesisch, dennoch wolle er die europäische Ingenieurskunst nicht unterschätzen.

    Europäische Hersteller hätten weite Teile des Weltmarkts dominiert, während chinesische Hersteller China dominierten. Mit dem Übergang zu Elektro-Lastkraftwagen könne sich dieses Verhältnis ändern. Franz betont deshalb die Bedeutung von Fahrzeugen, die auf die Bedürfnisse europäischer Kunden zugeschnitten sind.

    Ein Marktneuling könne diese Anforderungen nicht über Nacht lernen. Zusätzlich brauche es ein funktionierendes Händler- und Servicenetzwerk, das für eine Spedition überlebenswichtig sei. Für Neueinsteiger werde es daher nicht einfach, sich im konservativen europäischen Markt zu etablieren.

    Mahle agiert nach Angaben von Franz global und arbeitet mit Nutzfahrzeugherstellern weltweit zusammen. Der Wettbewerb mit chinesischen Zulieferern sei eines der intensivsten Felder, in denen sich Mahle derzeit bewege.

    Das Unternehmen aus Stuttgart erzielt laut Quelle etwa 20 Prozent seines Umsatzes mit dem Nutzfahrzeuggeschäft. Franz erwartet, dass der Nutzfahrzeugbedarf stärker als die Weltwirtschaft wächst. Auf dem Weltmarkt seien Wachstumsraten von über drei Prozent pro Jahr denkbar; Mahle wolle schneller wachsen als der Weltmarkt.

    Franz kann sich einen deutlich höheren Marktanteil in China vorstellen und erwartet weitere Vorteile durch das Wirtschaftswachstum in Indien. Die Elektrifizierung sei ein großer Wachstumstreiber, weil Mahle beim batterieelektrischen Lkw fast doppelt so viel Umsatz pro Fahrzeug erzielen könne wie beim Verbrenner. Sollte es im nächsten Jahrzehnt noch mehr Brennstoffzellenfahrzeuge geben, könne das Umsatzpotenzial pro Fahrzeug erneut deutlich steigen.

    Der Umsatz von Mahle sank 2025 von 11,68 auf rund 11,26 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis ging von 22 auf 20 Millionen Euro zurück. Dennoch schrieb das Unternehmen das dritte Jahr in Folge schwarze Zahlen, nachdem es zuvor mehrere Jahre Verluste verzeichnet hatte.

    KennzahlWert aus der Quelle
    Umsatz 2025rund 11,26 Milliarden Euro
    Umsatz im Vorjahr11,68 Milliarden Euro
    Konzernergebnis 202520 Millionen Euro
    Konzernergebnis im Vorjahr22 Millionen Euro
    Anteil des Nutzfahrzeuggeschäfts am Umsatzetwa 20 Prozent
    Erwartete Wachstumsraten des Weltmarktsüber drei Prozent pro Jahr

    Zusammenfassung: Quelle: LOGISTIK HEUTE. Mahle hält das Rennen um elektrische Lkw für offen und setzt auf europäische Ingenieurskunst, kundenspezifische Fahrzeuge sowie Händler- und Servicenetze. Gleichzeitig wächst der Wettbewerbsdruck durch chinesische Batterie- und Nutzfahrzeuganbieter.

    Easee: Autohäuser müssen das Laden als Systemaufgabe verstehen

    Ladeinfrastruktur wird im Autohandel zunehmend zu einer betrieblichen Systemfrage. Wie AUTOHAUS berichtet, geht es nicht mehr nur um die Vermittlung einzelner Wallboxen, sondern auch um Heimladen, Abrechnung, Photovoltaik-Einbindung und Lastmanagement.

    Viele Autohäuser vermitteln bereits seit Jahren Ladepunkte oder arbeiten mit Installationspartnern zusammen. Mit der wachsenden Zahl an Elektroautos steigen jedoch die Anforderungen: Kunden benötigen Lösungen für das Laden zu Hause, Dienstwagenfahrer eine saubere Abrechnung, und die Betriebe müssen Vorführer, Ersatzwagen, Kunden- sowie Mitarbeiterfahrzeuge versorgen.

    Gleichzeitig gewinnen Netzanschluss, Lastmanagement und die Nutzung von Eigenstrom an Bedeutung. Stephan Voigt, Manager beim Wallbox-Hersteller Easee, fasst die Aufgabe des Handels laut Quelle so zusammen: „Wer Elektroautos verkaufen will, muss das Laden mitdenken.“

    Für Kunden müsse das Laden funktionieren, kalkulierbar sein und in den Alltag passen. Damit wird die Ladeinfrastruktur vom ergänzenden Zubehör zu einem Teil des gesamten Elektroauto-Angebots.

    „Wer Elektroautos verkaufen will, muss das Laden mitdenken.“ – Stephan Voigt, zitiert von AUTOHAUS

    Zusammenfassung: Quelle: AUTOHAUS. Autohäuser sollen Ladeinfrastruktur nicht isoliert betrachten, sondern Heimladen, Abrechnung, Photovoltaik, Lastmanagement und den eigenen Fahrzeugbetrieb gemeinsam planen.

    Škoda Peaq 90: Großes Elektroauto zwischen Familienkutsche und High-End-Kreuzer

    Die Fotostrecke von Taxi heute stellt den Škoda Peaq 90 als neues Flaggschiff der Marke vor. Das Modell soll Škodas Ambitionen auch innerhalb des Konzerns unterstreichen und bietet laut Quelle viel Platz, feinen Komfort sowie für das Format eine gute Effizienz.

    Die Preisspanne reicht von einer Familienkutsche für 50.000 Euro bis zu einem High-End-Kreuzer für 70.000 Euro. Damit positioniert sich der Peaq 90 zwischen einem geräumigen Familienfahrzeug und einer höherpreisigen Ausführung.

    Die Fotostrecke ordnet das Fahrzeug als Angebot mit großer Bandbreite ein. Neben dem Platzangebot hebt die Quelle insbesondere Komfort und Effizienz hervor.

    EinordnungAngabe der Quelle
    Einstieg der Preisspanne50.000 Euro
    Oberes Ende der Preisspanne70.000 Euro

    Zusammenfassung: Quelle: Taxi heute. Der Škoda Peaq 90 verbindet laut Fotostrecke viel Platz, Komfort und gute Effizienz mit einer Preisspanne von 50.000 Euro bis 70.000 Euro.

    Dodge Charger: Das Muscle Car soll elektrisch besonders überzeugen

    Die Fotostrecke von VISION mobility beschreibt den neuen Dodge Charger als Muscle Car mit einer veränderten Antriebswelt. Der Achtzylinder gehört im einst rebellischen US-Coupé der Vergangenheit an.

    Stattdessen haben Kunden nahezu freie Wahl zwischen verschiedenen Antrieben. Im Scat Pack ist der Dodge Charger auf Wunsch elektrisch erhältlich. Diese Variante bezeichnet die Quelle als die beste Wahl.

    Damit verbindet Dodge die nostalgische Formensprache eines Muscle Cars mit einem elektrischen Antrieb. Der Bericht stellt heraus, dass das Fahrzeug vor dem Hintergrund der Muscle-Car-Nostalgie nicht den Erwartungen an einen klassischen Achtzylinder entspricht.

    Zusammenfassung: Quelle: VISION mobility. Der neue Dodge Charger verabschiedet sich vom Achtzylinder und bietet im Scat Pack einen elektrischen Antrieb, den die Quelle als beste Wahl bezeichnet.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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