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Škoda Peaq 90x: Viel Platz und Reichweite, aber nicht perfekt
Die Quelle Taxi Heute berichtet in einer Fotostrecke über den Škoda Peaq 90x. Das Elektro-SUV bietet laut Bericht bis zu 610 Kilometer Reichweite nach WLTP, einen Kofferraum mit 935 Litern Fassungsvermögen und eine Anhängelast von zwei Tonnen.
Auf dem Papier erscheint der Peaq 90x damit als besonders vielseitiges Familien-SUV. Im Praxistest zeigte sich jedoch eine unerwartete Schwachstelle, die dem Bericht zufolge verhindert, dass das Fahrzeug uneingeschränkt als perfekt bezeichnet werden kann.
| Reichweite | Bis zu 610 Kilometer nach WLTP |
| Kofferraum | 935 Liter |
| Anhängelast | Zwei Tonnen |
Infobox: Der Škoda Peaq 90x kombiniert laut Taxi Heute hohe Reichweite, viel Stauraum und eine Anhängelast von zwei Tonnen. Im praktischen Einsatz offenbart das Modell jedoch eine nicht näher bezifferte Einschränkung.
BMW iX3 und Mercedes GLC: Elektro-SUVs mit vertrauten Rollen
VISION mobility vergleicht beim GCOTY 2027 den BMW iX3 50 xDrive mit dem Mercedes GLC 400 4MATIC. Der Bericht beschreibt den BMW als dynamisch und den Mercedes als komfortabel – damit würden die beiden Marken ausgerechnet im Elektrozeitalter wieder ihre bekannten Rollen einnehmen.
Beim Vergleich von Reichweite und Laden liegt der BMW laut VISION mobility vorn. Beim Premiumgefühl fällt das Ergebnis dagegen zugunsten des Mercedes aus, sodass beide Fahrzeuge unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
- BMW iX3 50 xDrive: Vorteile bei Reichweite und Laden sowie ein dynamischer Charakter.
- Mercedes GLC 400 4MATIC: Komfortorientierung und ein stärkeres Premiumgefühl.
Infobox: Im direkten Vergleich beim GCOTY 2027 überzeugt der BMW iX3 laut VISION mobility bei Reichweite und Ladeverhalten, während der Mercedes GLC beim Premiumgefühl vorne liegt.
ADAC-Umfrage: 97 Prozent mit Elektroautos zufrieden
Eine vom Auto Motor und Sport berichtete ADAC-Umfrage kommt zu einer hohen Zufriedenheit unter Elektroauto-Fahrern in Deutschland. Befragt wurden online 1.060 Menschen, die ein batterieelektrisches Fahrzeug im Haushalt haben; für knapp drei Viertel war es das erste E-Auto im Haushalt.
Der Wechsel vom Verbrenner auf ein Elektroauto als Erstwagen wurde von über 90 Prozent als einfach oder sehr einfach beschrieben. Bei der Gesamtzufriedenheit gaben 70 Prozent an, sehr zufrieden zu sein, während 27 Prozent zufrieden waren. Unzufrieden war nur knapp 1 Prozent.
| Sehr zufrieden | 70 Prozent |
| Zufrieden | 27 Prozent |
| Unzufrieden | Knapp 1 Prozent |
| Teilnehmer der Umfrage | 1.060 Menschen |
| Erstes E-Auto im Haushalt | Knapp drei Viertel |
Bei der Reichweite bleibt die Abweichung zwischen Herstellerangaben und tatsächlicher Reichweite ein Thema. Über die Hälfte kommt mit diesen Abweichungen gut zurecht, jeweils 24 Prozent empfinden sie jedoch als Problem oder fühlen sich dadurch teilweise gestört.
Auch die Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreichweite werden nicht von allen Nutzern problemlos akzeptiert. Jeder Vierte findet diese Differenzen störend oder sehr störend, weitere 29 Prozent ärgern sich zumindest gelegentlich darüber.
Das Bild bei der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist gemischt. Fast zwei Drittel der Nutzer öffentlicher Ladesäulen sind zufrieden oder sehr zufrieden, gleichzeitig hält rund jeder Vierte die Transparenz und das Preisniveau der Ladepreise für verbesserungswürdig.
Zum 1. August 2026 waren im Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur 156.399 Normalladepunkte und 55.665 Schnellladepunkte gemeldet. Zusammen entsprach dies einer bereitstellbaren Ladeleistung von 9,22 Gigawatt.
| Normalladepunkte AC | 156.399 |
| Schnellladepunkte DC | 55.665 |
| Bereitstellbare Ladeleistung | 9,22 Gigawatt |
| Ändern nachts ihr Ladeverhalten | 56 Prozent |
| Frauen: Ändern nachts ihr Ladeverhalten | 67 Prozent |
Beim Bezahlen nutzen die Befragten am häufigsten eine App oder Ladekarte. Mehr als ein Drittel zahlt bereits direkt per Bank- oder Kreditkarte. Bei gleichen Preisen würde jeweils rund ein Viertel am liebsten per App oder Karte zahlen.
Das Sicherheitsgefühl beeinflusst das Ladeverhalten insbesondere nachts. 56 Prozent ändern dann ihre Ladestrategie, bei Frauen sind es 67 Prozent. Mehr als 60 Prozent wünschen sich bessere Beleuchtung oder Videoüberwachung am Ladepark; Frauen nennen außerdem häufiger Personal vor Ort oder eine günstigere Standortlage.
Bei den Tarifen steht Flexibilität im Vordergrund. 42 Prozent laden ad hoc ohne Tarifbindung, 40 Prozent nutzen einen Tarif ohne Grundgebühr und 14 Prozent haben ein Modell mit monatlicher Fixgebühr abgeschlossen.
Infobox: Die ADAC-Umfrage zeigt eine sehr hohe Zufriedenheit mit Elektroautos. Verbesserungsbedarf sehen die Befragten vor allem bei Reichweitenabweichungen, Ladepreisen, Preistransparenz und dem Sicherheitsgefühl an Ladeparks.
Benzin und Diesel auf Rekordniveau: Handelsblatt stellt Kostenvergleich vor
Das Handelsblatt berichtet über die steigenden Kraftstoffpreise und die Frage, wie viel Autofahrer mit einem Elektroauto gegenüber einem Verbrenner sparen können. Der bundesweite Tagesdurchschnitt für einen Liter Benzin der Sorte E10 stieg zuletzt auf 2,286 Euro und erreichte damit laut ADAC einen Rekordwert.
Diesel kostete 2,412 Euro pro Liter und lag damit nur noch knapp vier Cent unter dem im April erreichten Höchststand. Vor diesem Hintergrund rückt für Neuwagenkäufer die jährliche Kostendifferenz zwischen Laden und Tanken stärker in den Mittelpunkt.
| E10 | 2,286 Euro pro Liter |
| Diesel | 2,412 Euro pro Liter |
| Abstand von Diesel zum im April erreichten Höchststand | Knapp vier Cent |
Das Handelsblatt hat dafür einen Rechner entwickelt, mit dem sich die jährliche Ersparnis beim Laden gegenüber dem Tanken nachvollziehen lässt. Als Eingaben dienen die gefahrenen Kilometer, der Verbrauch des Verbrenners im Vergleich zum gewählten Elektroauto sowie ein Jahr als Grundlage für die Sprit- und Strompreise.
Infobox: Der Kostenvergleich des Handelsblatts setzt die aktuellen Kraftstoffpreise von 2,286 Euro für E10 und 2,412 Euro für Diesel den individuellen Lade- und Fahrkosten eines Elektroautos gegenüber.
ICCT-Bericht: Elektroautos beim Fahren 33 Prozent günstiger
Utopia.de berichtet über einen Bericht des International Council on Clean Transportation, kurz ICCT. Danach waren batteriebetriebene Elektroautos in der Europäischen Union im vergangenen Jahr beim Fahren 33 Prozent günstiger als Benziner.
Als Gründe für diesen Kostenvorteil nennt der Bericht fallende Batteriekosten und hohe Treibstoffpreise. Die steigenden Ölpreise seit Ende Februar dieses Jahres hätten die Verbrauchskosten für Verbrenner laut Bericht um 12 bis 36 Prozent erhöht.
„Dies ist ein entscheidender Moment für Automobilhersteller weltweit. Anstatt den Kurs umzukehren, müssen die europäischen Automobilhersteller ihre Investitionen in die Elektrifizierung fortsetzen und ausbauen.“
Peter Mock, Direktor von ICCT Europe, laut Utopia.de
Auch bei den Anschaffungskosten habe sich der Abstand verringert. In den drei größten Fahrzeugsegmenten waren batteriebetriebene Elektroautos im Jahr 2025 etwa gleich teuer wie Benziner. Grundlage war laut Utopia.de eine Erhebung von Preisdaten von 100.000 Fahrzeugen auf dem größten europäischen Automobilmarkt Deutschland.
Die Zahl der batteriebetriebenen Elektroautos in Deutschland vervierfachte sich dem Bericht zufolge von 2020 bis 2025. Gleichzeitig veränderte sich die Fahrzeugproduktion innerhalb der Europäischen Union: Der Anteil der Verbrenner an der Gesamtproduktion fiel von 91 auf 72 Prozent, während batteriebetriebene Elektroautos im selben Zeitraum einen Anteil von 19 Prozent erreichten.
| Kostenvorteil batteriebetriebener Elektroautos gegenüber Benzinern | 33 Prozent |
| Anstieg der Verbrauchskosten für Verbrenner | 12 bis 36 Prozent |
| Verbrenneranteil an der EU-Gesamtproduktion 2020 | 91 Prozent |
| Verbrenneranteil an der EU-Gesamtproduktion 2025 | 72 Prozent |
| Anteil batteriebetriebener E-Autos 2025 | 19 Prozent |
| Preisdatenbasis in Deutschland | 100.000 Fahrzeuge |
Utopia.de weist darauf hin, dass die Verbrauchskosten von Verbrennern und Elektroautos von Preisschwankungen abhängig sind. Zugleich wird im Beitrag das höhere Preisrisiko bei Verbrennern betont, da Benzinpreise 2022 durch den Krieg in der Ukraine und 2026 durch den Krieg im Iran gestiegen seien, während sich Strompreise für Bestandskundinnen und Bestandskunden aufgrund von Festpreisverträgen kaum verändert hätten.
Als weiteren Faktor nennt Utopia.de den jährlich steigenden CO2-Preis, durch den Benzin teurer werde. Elektroautos könnten ihr Preisniveau beim Fahren besser halten; Besitzer einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach seien zudem weniger von Preisschwankungen abhängig.
Infobox: Der ICCT-Bericht sieht Elektroautos beim Fahren mit einem Kostenvorteil von 33 Prozent gegenüber Benzinern. Gleichzeitig nähern sich die Anschaffungskosten an, während der Verbrenneranteil an der EU-Fahrzeugproduktion von 91 Prozent auf 72 Prozent sank.
Batteriespeicher sollen das Laden von Elektro-Lkw ermöglichen
Die Quelle TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr berichtet über den geplanten Einsatz von Batteriespeichern für Elektro-Lkw. ElectroFleet will 40 Megawattstunden des Batteriespeichersystems „FENECON XL“ von Fenecon erwerben und in seinem Ladenetz installieren.
Darüber hinaus besteht laut ElectroFleet eine Projektpipeline für weitere 100 Megawattstunden Speicherkapazität. Hintergrund sind begrenzte Netzanschlüsse, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw in Depots und an öffentlichen Ladeplätzen bremsen können.
| Geplante Speicherkapazität | 40 Megawattstunden |
| Weitere Speicherkapazität in der Projektpipeline | 100 Megawattstunden |
In Kundendepots sollen die Batteriespeicher zusätzlichen Energiebedarf abpuffern. Dadurch könnten weitere Lademöglichkeiten bereitgestellt werden, wenn die vorhandene Netzanschlusskapazität nicht ausreicht, um die gewünschte Zahl an Elektro-Lkw gleichzeitig oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu laden.
ElectroFleet plant den Einsatz außerdem an öffentlichen Ladeplätzen für Elektro-Lkw. Das Unternehmen baut ein eigenes Ladenetz mit Anschlüssen nach dem Megawatt Charging System und dem Combined Charging System auf. Die Batteriespeicher sollen dort das Hochleistungsladen unterstützen und Lastspitzen ausgleichen.
Die Speicher werden laut TRANSPORT in das Energiemanagement von ElectroFleet eingebunden. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben lizenzierter Stromversorger und betreibt ein bundesweites virtuelles Kraftwerk, das Photovoltaik- und Windkrafterzeugung, Speicherung, Stromhandel und die Steuerung von Ladevorgängen anhand der aktuellen Marktpreise verbindet.
Das dezentrale System soll zusätzlich Ausgleichsdienste für das Stromnetz ermöglichen. Strom kann eingespeist oder der Verbrauch reduziert werden. Bei der Ladeoptimierung soll der Energieverbrauch aus Zeiten hoher Strompreise verlagert und lokal erzeugter Solarstrom möglichst umfassend genutzt werden.
Der Auswahl des Speichersystems ging ein Feldtest des „FENECON XL“ an einem ElectroFleet-Standort in Bielefeld voraus. ElectroFleet hatte zuvor nach eigenen Angaben Batteriesysteme verschiedener Hersteller eingesetzt und entschied sich auf Grundlage des Tests für das System von Fenecon als bevorzugte Plattform.
Infobox: ElectroFleet will zunächst 40 Megawattstunden Batteriespeicherkapazität für das Laden von Elektro-Lkw einsetzen. Weitere 100 Megawattstunden befinden sich laut Unternehmen in der Projektpipeline; die Speicher sollen Netzengpässe abfedern, Hochleistungsladen unterstützen und Lastspitzen ausgleichen.
Quellen:
- Fotostrecke: Fahrbericht Škoda Peaq 90x: Viel Platz, viel Reichweite – aber nicht perfekt
- Fotostrecke: GCOTY2027: BMW iX3 gegen Mercedes GLC - Plötzlich ist alles wieder wie früher
- 97 Prozent zufrieden: ADAC-Umfrage zur E-Mobilität in Deutschland
- Mobilität: Wie viel Geld Sie mit einem E-Auto im Vergleich zum Verbrenner sparen
- E-Autos auf der Überholspur: Internationaler Bericht deutet Anfang vom Ende des Verbrenners an
- Elektromobilität: Batteriespeicher sollen Elektro-Lkw laden
















