Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Zusammenfassung aktueller Twitter-Posts und der darin aufgegriffenen Informationen. Im Mittelpunkt stehen gebrauchte Elektroautos und die Weiterentwicklung eines chinesischen Kleinwagens.
Akku-Zustand ist beim gebrauchten E-Auto entscheidend
Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos sollten Interessenten dem Akku besondere Aufmerksamkeit widmen. AUTO BILD erklärt, wie sich der sogenannte „State of Health“ (SoH) prüfen lässt. Dieser Wert beschreibt den Gesundheitszustand der Batterie im Vergleich zu ihrer ursprünglichen Kapazität: Ein SoH von 90 Prozent bedeutet beispielsweise, dass der Akku noch etwa 90 Prozent seiner ursprünglichen Energiemenge speichern kann.
Nach Informationen von AUTO BILD reicht ein Blick auf die angezeigte Reichweite jedoch nicht aus. Sie hängt auch von Außentemperatur, Fahrweise, Geschwindigkeit, Reifen und der bisherigen Nutzung ab. Aussagekräftiger sind ein Batterietest, das Auslesen der Fahrzeugdaten über die Diagnoseschnittstelle oder ein Prüfbericht des Herstellers beziehungsweise eines unabhängigen Dienstleisters.
Zusätzlich sollten Käufer auf die Garantiebedingungen achten. Viele Hersteller bieten für Hochvoltbatterien eine zeit- oder laufleistungsabhängige Garantie und sichern dabei häufig einen Mindest-SoH zu. Wichtig sind außerdem die Zahl der Schnellladevorgänge, das Ladeverhalten und mögliche Warnmeldungen. Eine Probefahrt mit anschließendem Vergleich von Ladezustand und Reichweitenprognose kann weitere Hinweise liefern, ersetzt aber keine professionelle Batterieanalyse.
GWM überarbeitet umstrittenen China-Käfer
Parallel berichtet AUTO BILD über ein bevorstehendes Facelift des kleinen Elektroautos von GWM. Das Modell wird häufig als Käfer-Klon bezeichnet, weil seine rundliche Karosserie deutlich an den klassischen VW Käfer erinnert. Den Angaben zufolge soll der Wagen nicht nur einen neuen Namen erhalten, sondern auch mehr Leistung bekommen.
Mehr Motorleistung kann die Beschleunigung verbessern, sagt allein jedoch wenig über die Alltagstauglichkeit aus. Für Käufer sind ebenso Batteriekapazität, Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Platzangebot und die Verfügbarkeit von Service und Ersatzteilen entscheidend. Gerade bei neuen oder bislang wenig verbreiteten Marken kann außerdem der Wertverlust schwerer einzuschätzen sein.
Die konkreten technischen Daten und der genaue Marktstart des überarbeiteten Modells bleiben laut dem Bericht abzuwarten.
Nun folgen die Quellen:
AUTO BILD: So prüfen Sie den Akku eines gebrauchten E-Autos
AUTO BILD: Frischer China-Käfer bekommt mehr Leistung
















