Hohe Spritpreise stärken Elektroautos: Restwerte und EU-Marktanteil steigen

    KI-generiert
    26.09.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Hohe Benzin- und Dieselpreise machen gebrauchte Elektroautos attraktiver. Von Mai bis August stiegen ihre Restwerte um 1,4 Prozentpunkte, während Benziner und Diesel an Wert verloren. Auch die Standzeiten sprechen für Stromer: Sie stehen im Schnitt 74 Tage beim Händler, Diesel 92 und Benziner 84 Tage.
    Trotz des Aufwärtstrends liegen Elektroautos beim Restwert noch hinter Verbrennern: 51,5 Prozent des Listenneupreises stehen 58 Prozent bei Diesel und 59,4 Prozent bei Benzinern gegenüber. Im November 2025 lagen Stromer jedoch noch bei 48,4 Prozent. Die Lücke wird kleiner, weil die Nachfrage steigt und das Angebot gebrauchter Elektroautos zeitweise knapp ist.
    Auch bei den Neuzulassungen holen Elektroautos deutlich auf. Im August 2026 entfielen in der EU 27,7 Prozent auf reine Stromer, während Benziner und Diesel zusammen gut 25 Prozent erreichten. Hybride einschließlich Plug-in-Hybriden blieben mit mehr als 44 Prozent die stärkste Gruppe.
    Rückenwind kommt zudem von chinesischen Herstellern: Ihr gemeinsamer EU-Marktanteil stieg auf 9,6 Prozent, besonders BYD legte von 0,9 auf 2,4 Prozent zu. Norwegen zeigt, wohin die Entwicklung führen kann: Dort waren im August knapp 99 Prozent der Neuzulassungen reine Elektroautos. Selbst Bentley steigt mit dem Elektro-SUV Torcal in das elektrische Zeitalter ein.
    Für Fuhrparks zählt nicht nur der Kaufpreis, sondern die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer. In einer Modellrechnung war ein Elektrofahrzeug trotz höherem Kaufpreis über vier Jahre und 80.000 Kilometer mehr als 22.800 Euro günstiger als ein Diesel. Steuern, Energie, Wartung und Restwert machten den Unterschied, auch wenn veränderte Regeln den Vorteil 2027 und 2028 verringern.

    Gebrauchte Elektroautos werden durch hohe Spritpreise teurer

    Die hohen Preise für Benzin und Diesel erhöhen die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos und treiben deren Restwerte nach oben. Von Mai bis August stiegen die Restwerte dreijähriger Elektroautos um 1,4 Prozentpunkte, wie Daten des Marktbeobachters DAT zeigen. Für Benziner sanken die Restwerte im selben Zeitraum um 0,4 Prozentpunkte, für Diesel um 1,1 Prozentpunkte.

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    Der Anstieg bei den Stromern gilt laut STERN.de als ungewöhnlich, weil die Restwertzahlen der DAT im Jahresverlauf aus technischen Gründen normalerweise leicht sinken. Trotz der positiven Entwicklung liegen Elektroautos beim Händlerverkaufspreis weiterhin unter Verbrennern.

    AntriebsartRestwert
    Reine Elektroautos (BEV)51,5 Prozent des Listenneupreises
    Diesel58 Prozent
    Benziner59,4 Prozent

    Der Abstand hat sich im Vergleich zum November 2025 jedoch deutlich verringert. Damals lagen Stromer bei 48,4 Prozent, Benziner bei 62,6 Prozent und Diesel bei 61,2 Prozent.

    Nach Angaben der DAT haben die Kraftstoffpreise die Nachfrage nach gebrauchten und neuen batterieelektrischen Fahrzeugen erhöht. Dadurch sei das Angebot an gebrauchten BEV zwischenzeitlich relativ niedrig gewesen. Auch die Standzeiten beim Händler haben sich verändert: Diesel kommen auf 92 Standtage, Benziner auf 84 und Stromer auf 74.

    Dass sich der Effekt erst nach Mai und nicht bereits mit Beginn der hohen Spritpreise im März zeigte, wird mit dem zeitlichen Vorlauf eines Autokaufs erklärt. Zudem hätten die anhaltend hohen Preise für Autokäufer zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Auf dem Gebrauchtwagenmarkt spielen Elektroautos weiterhin eine untergeordnete Rolle. Im August entfielen laut Kraftfahrt-Bundesamt 5,3 Prozent aller Besitzumschreibungen auf Elektroautos, im Vorjahr waren es 3,9 Prozent.

    „Wichtigster Treiber für die Entscheidung zur Elektromobilität dürften die Kraftstoffpreise sein.“ – DAT

    Infobox: Elektroautos gewannen bei Restwerten und Verkaufsgeschwindigkeit hinzu. Ihr durchschnittlicher Restwert liegt weiterhin unter dem von Benzinern und Dieseln, der Abstand ist seit November 2025 jedoch kleiner geworden.

    EU: Elektroautos überflügeln reine Verbrenner bei den Neuzulassungen

    In der Europäischen Union haben reine Elektroautos im August erstmals die Neuzulassungen von Benzinern und Dieseln zusammen übertroffen. Nach Angaben des europäischen Herstellerverbands Acea entfielen 27,7 Prozent aller Neuzulassungen auf batterieelektrische Fahrzeuge.

    Damit lag der Anteil der Stromer rund 10 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres. Benziner erreichten 18,9 Prozent, Diesel 6,4 Prozent. Zusammen kamen beide Antriebsarten auf gut 25 Prozent.

    Die größten Marktanteile entfielen weiterhin auf Hybride. Einschließlich Plug-in-Hybriden kamen sie auf mehr als 44 Prozent des Marktes.

    AntriebsartAnteil an den Neuzulassungen im August
    Elektroautos27,7 Prozent
    Benziner18,9 Prozent
    Diesel6,4 Prozent
    Hybride einschließlich Plug-in-Hybridemehr als 44 Prozent

    Auch in den ersten acht Monaten zeigt sich der Anstieg der batterieelektrischen Fahrzeuge. Der BEV-Anteil stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund sechs Prozentpunkte auf 21,7 Prozent. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 7,55 Millionen Pkw neu zugelassen, 5,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Plug-in-Hybride standen für ein Zehntel des Marktes.

    Das Plus bei den Neuzulassungen wird laut VISION mobility nicht ausschließlich als Erholung des Automarktes bewertet. Der EY-Experte Constantin M. Gall führt den Aufwärtstrend auf dem europäischen Neuwagenmarkt in erster Linie auf die Subventionierung der Elektromobilität zurück und warnt vor einem möglichen Einbruch des Elektroautoabsatzes, sollten diese Förderungen auslaufen.

    Zusätzlichen Rückenwind erhalten Elektroautos durch die hohen Spritpreise. Sie machen Stromer im Vergleich zu Verbrennern finanziell attraktiver und erhöhen deren Aufmerksamkeit bei den Kunden.

    Infobox: Elektroautos erreichten im August 27,7 Prozent der EU-Neuzulassungen. Benziner und Diesel kamen zusammen auf gut 25 Prozent, während Hybride einschließlich Plug-in-Hybriden mehr als 44 Prozent erreichten.

    Chinesische Hersteller steigern ihren EU-Marktanteil

    Chinesische Autobauer konnten in den ersten acht Monaten deutlich zulegen. Zusammen mit Leapmotor erreichten die genannten chinesischen Anbieter laut VISION mobility rechnerisch einen Marktanteil von 9,6 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 6,2 Prozent.

    Hersteller beziehungsweise KonzernMarktanteilVorjahreswert
    Geely2,7 Prozent2,7 Prozent
    BYD2,4 Prozent0,9 Prozent
    SAIC Motor2,2 Prozent1,9 Prozent
    Chery Automobile1,5 Prozent0,5 Prozent
    Leapmotor0,8 Prozentnicht genannt

    Der Geely-Konzern, zu dem unter anderem Volvo, Polestar und das Joint Venture Smart mit Mercedes-Benz zählen, blieb bei 2,7 Prozent stabil. BYD steigerte den Marktanteil von 0,9 auf 2,4 Prozent und mehr als verdoppelte ihn damit. SAIC Motor legte von 1,9 auf 2,2 Prozent zu, Chery Automobile von 0,5 auf 1,5 Prozent.

    Die deutschen Hersteller entwickelten sich uneinheitlich. Der Volkswagen-Konzern verkaufte im Juli und August jeweils rund 3 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum. Porsche, das in den Zahlen enthalten ist, verzeichnete in den beiden Monaten einen Rückgang von knapp 5 Prozent beziehungsweise gut 8 Prozent in der EU.

    BMW erzielte jeweils ein leichtes Plus von unter einem Prozent. Mercedes-Benz konnte im Juli nur leicht zulegen, steigerte die Neuzulassungen im August jedoch um mehr als 7 Prozent.

    EY-Experte Gall beurteilt die konjunkturelle und politische Lage weiterhin zurückhaltend. Eine Verbesserung sei nicht absehbar, weshalb sich die Hersteller auf weitere schwierige Jahre vorbereiten und ihre Absatzziele nicht zu hoch ansetzen sollten.

    Infobox: Die chinesischen Anbieter steigerten ihren gemeinsamen Marktanteil von 6,2 Prozent auf 9,6 Prozent. Besonders stark legte BYD von 0,9 auf 2,4 Prozent zu.

    Norwegen erreicht im August knapp 99 Prozent Elektroanteil

    Norwegen hat im August 2026 bei den Neuzulassungen einen Anteil von knapp 99 Prozent rein batterieelektrischen Autos erreicht. Das berichtet RND.de und stellt die Entwicklung als Beispiel für die Elektrifizierung des Verkehrs und der Wärmeversorgung dar.

    Für Besitzer von Elektroautos spielen hohe Benzin- oder Dieselpreise dort keine Rolle mehr, weil sie mit einheimischen erneuerbaren Energien fahren. Der Beitrag hebt hervor, dass Norwegen trotz seiner Öl- und Gasvorkommen konsequent auf eine elektrische Zukunft setzt.

    Als wesentlichen Unterschied zu Deutschland beschreibt der Gastbeitrag die langfristige Orientierung Norwegens. In Deutschland hätten wiederkehrende Debatten und kurzfristige Maßnahmen die Entwicklung ausgebremst. Genannt werden dabei unter anderem politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen über das EU-Verbrenner-Verbot sowie die Bewerbung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen als mögliche Lösungen.

    Der Beitrag bewertet diese Debatten als Faktoren, die die Krise der deutschen Autoindustrie verstärkt hätten. Stattdessen hätten bereits im Herbst 2023 angesichts absehbarer weltweiter Krisen die Weichen für eine größere Energieunabhängigkeit gestellt werden können.

    Infobox: Im August 2026 lag der Anteil rein batterieelektrischer Autos an den norwegischen Neuzulassungen bei knapp 99 Prozent. Der Beitrag führt die Entwicklung auf eine konsequente Zukunftsorientierung und die Nutzung einheimischer erneuerbarer Energien zurück.

    Bentley präsentiert erstmals ein Elektroauto

    Die VW-Tochter Bentley hat in London ihr erstes Elektroauto präsentiert. Das berichtet die FAZ unter dem Titel „Der günstigste Bentley aller Zeiten ist ein Elektro-SUV“.

    Das SUV mit dem Namen „Torcal“ soll Bentley in das Elektrozeitalter führen und neue Kunden ansprechen. Gleichzeitig soll die bisherige Stammkundschaft nicht verprellt werden.

    Weitere technische Daten oder ein Preis des Fahrzeugs werden in der vorliegenden Quelle nicht genannt.

    Infobox: Bentley steigt mit dem Elektro-SUV „Torcal“ in die Elektromobilität ein. Das Modell wurde in London vorgestellt und soll neue Kundengruppen erschließen.

    Elektrische Fuhrparks können über die Nutzungsdauer deutlich günstiger sein

    Ein Rechenbeispiel der Veranstaltung eMOKON 2026 zeigt, dass der Kaufpreis eines Fahrzeugs nur einen Teil der Gesamtkosten ausmacht. Nikolaus Engleitner von NiMiCo verglich einen Diesel mit einem Elektrofahrzeug und kam nach vier Jahren sowie 80.000 Kilometern zu einem Kostenvorteil von mehr als 22.800 Euro für das Elektrofahrzeug.

    Der Diesel kostete in der Kalkulation 40.900 Euro, das vergleichbare Elektrofahrzeug 41.769 Euro. Beim Kilometerpreis lag der Diesel bei 79,0 Cent, das Elektrofahrzeug bei 50,5 Cent.

    PositionDieselElektrofahrzeug
    Listenpreis47.615 Euro45.900 Euro
    Tatsächlicher Kaufpreis40.900 Euro41.769 Euro
    Monatliche Finanzierung576,05 Euro607,47 Euro
    Energie pro Monat166,67 Euro89,83 Euro
    Reale Gesamtrate pro Monat1.317,08 Euro841,44 Euro
    Kosten je Kilometer79,0 Cent50,5 Cent

    Die Kalkulation berücksichtigt unter anderem Listenpreis, Rabatte, Kaufpreis, Restwert, Wertverlust, Finanzierung, Versicherung, Energie, Wartung, Reifen, Unfallreparaturen und Verwaltung. Hinzu kommen Steuern und Abgaben wie Umsatzsteuer, NoVA, Versicherungssteuer, CO₂-Kosten, Einkommensteuer, Lohnnebenkosten und Gebühren.

    Der Diesel wurde mit einem Listenpreis von 47.615 Euro angesetzt, das Elektrofahrzeug mit 45.900 Euro. Nach Rabatten von 14 Prozent beim Diesel und 9 Prozent beim Elektrofahrzeug ergaben sich die tatsächlichen Kaufpreise von 40.900 Euro beziehungsweise 41.769 Euro.

    Für den Diesel wurden fünf Liter Kraftstoff je 100 Kilometer angesetzt, für das Elektrofahrzeug 15,4 Kilowattstunden je 100 Kilometer. Beide Werte wurden mit einem Aufschlag von 15 Prozent auf die Herstellerangaben kalkuliert. Für den Diesel wurde ein Preis von zwei Euro je Liter zugrunde gelegt.

    Bei einer Jahresfahrleistung von 20.000 Kilometern ergaben sich monatliche Energiekosten von 166,67 Euro für den Diesel und 89,83 Euro für das Elektrofahrzeug. Bei der Wartung und beim Service lag das Elektrofahrzeug in der Rechnung leicht vorne. Bei der motorbezogenen Versicherungssteuer wurden 52,56 Euro für den Diesel und 27,20 Euro für das Elektrofahrzeug angesetzt.

    Der entscheidende Unterschied entstand durch die steuerliche Behandlung. Das Elektrofahrzeug wurde als vorsteuerabzugsberechtigt ausgewiesen, der Diesel nicht. Die monatliche Gesamtrate inklusive Umsatzsteuer lag zunächst bei 1.053,66 Euro für den Diesel und 976,30 Euro für das Elektrofahrzeug. Nach Berücksichtigung des Vorsteuerabzugs und weiterer steuerlicher Effekte ergab sich eine reale Gesamtrate von 1.317,08 Euro für den Diesel und 841,44 Euro für das Elektrofahrzeug.

    Über die gesamte Laufzeit wies die Kalkulation bei Privatnutzung einen Kostenvorteil von 22.830,77 Euro für das Elektrofahrzeug aus. Der Beitrag des i-Magazins betont dabei, dass nicht der Strompreis allein den Unterschied ausmacht, sondern das Zusammenspiel aus Energie, Vorsteuerabzug, Sachbezug und Lohnnebenkosten.

    Infobox: Im Rechenbeispiel kostete das Elektrofahrzeug beim Kauf 41.769 Euro und der Diesel 40.900 Euro. Über 48 Monate und 80.000 Kilometer ergab sich dennoch ein Kostenvorteil von 22.830,77 Euro für den Stromer.

    Steuerliche Änderungen verringern den Vorteil, drehen ihn aber nicht um

    Für die Jahre 2027 und 2028 wurde die Kalkulation mit veränderten Bedingungen fortgeführt. Der Kostenvorteil des Elektrofahrzeugs sank dabei von 22.830,77 Euro auf 18.400,37 Euro und im Jahr 2028 auf 15.448,37 Euro.

    Jahr beziehungsweise AusgangsrechnungKostenvorteil des ElektrofahrzeugsReale Monatsrate des Elektrofahrzeugs
    Ausgangsrechnung22.830,77 Euro841,44 Euro
    202718.400,37 Euro887,59 Euro
    202815.448,37 Euro918,34 Euro

    Der Vorteil blieb in dem Modell trotz der höheren realen Monatsrate bestehen. Der Beitrag beschreibt den Sachbezug deshalb als Faktor, der die Attraktivität der Elektrofahrzeuge reduziert, die grundlegende Wirtschaftlichkeit aber nicht automatisch beseitigt.

    Auch bei Gehaltsumwandlungsmodellen zeigte sich ein positiver, aber empfindlicher Effekt. Bei einem Grundgehalt von 3.500 Euro brutto, einem Elektrofahrzeug unter 40.000 Euro Anschaffungspreis und einem Fullservice-Leasing errechnete Engleitner ohne Sachbezug für den Arbeitgeber eine Ersparnis von 4.701 Euro pro Jahr und für den Arbeitnehmer von 4.304 Euro.

    Mit einem Sachbezug von 0,625 Prozent sanken die Werte auf 4.038 Euro für den Arbeitgeber und 3.019 Euro für den Arbeitnehmer.

    Infobox: Veränderte steuerliche Rahmenbedingungen verringerten den Kostenvorteil des Elektrofahrzeugs in der Modellrechnung. Er blieb jedoch sowohl 2027 als auch 2028 bestehen.

    Restwerte bleiben ein zentraler Faktor für elektrische Fuhrparks

    Bei der eMOKON 2026 wurde der Restwert als wesentliche Größe für Leasing und Finanzierung hervorgehoben. Rainer Hintermayer von DAT erklärte, die Restwerte von Elektrofahrzeugen hätten sich gegenüber der Situation vor ein bis eineinhalb Jahren deutlich stabilisiert und lägen heute näher an Benzin- und Dieselfahrzeugen.

    Als Gründe wurden günstigere Neuwagen, technologische Weiterentwicklung und eine zunehmende Alltagstauglichkeit genannt. Der Restwert wirkt sich nicht erst am Ende der Nutzung aus, sondern beeinflusst Leasingrate und Finanzierung bereits beim Abschluss des Vertrags.

    Gleichzeitig verwies Hintermayer auf Risiken bei neuen Marken. Ein noch nicht etabliertes Händlernetz und eine unsichere Ersatzteilversorgung können die wirtschaftliche Bewertung beeinflussen. Eine dreimonatige Standzeit wegen eines fehlenden Ersatzteils ist demnach ebenso relevant wie der nominelle Fahrzeugwert.

    Lange Garantien können dagegen den Wiederverkauf stützen. Laut dem Beitrag reichen solche Garantien teilweise bis zu acht Jahre. Damit hängt die Wirtschaftlichkeit eines Elektrofahrzeugs nicht nur von technischen Daten ab, sondern vom gesamten System aus Hersteller, Händlernetz, Ersatzteilversorgung, Garantie und Wiederverkaufsmarkt.

    Infobox: Stabilere Restwerte können Leasing und Finanzierung elektrischer Fahrzeuge unterstützen. Händlernetz, Ersatzteilversorgung und Garantiedauer bleiben wichtige Risiken und Einflussgrößen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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