Industriekonzerne planen Wasserstoff-Tankstellennetz für Lkw in Europa

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    04.09.2026 8 mal gelesen 0 Kommentare
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    Daimler Truck, Volvo, Toyota, Bosch, Air Liquide, TotalEnergies, Teal Mobility und MB Energy wollen Wasserstoff-Lkw in Europa voranbringen. Dafür planen die Unternehmen unter anderem ein europaweites Tankstellennetz.
    Ihr gemeinsames Ziel: Wasserstoff soll für schwere Nutzfahrzeuge wettbewerbsfähig werden. Dafür braucht es eine passende Infrastruktur, abgestimmte Wertschöpfungsketten und bezahlbare Preise.
    Wasserstoff gilt als Ergänzung zu batterieelektrischen Lkw. Zwar sind elektrische Modelle bereits verfügbar, ihr Anteil am Gesamtabsatz ist laut Logistra.de bislang gering.
    Auch bei der Technik gibt es Fortschritte: Daimler Truck will Ende 2026 eine Kleinserie von 100 „NextGenH2“-Fahrzeugen mit Brennstoffzellen und verflüssigtem Wasserstoff in den Kundeneinsatz bringen. Die Nachfrage nach Brennstoffzellen-Lkw ist bisher jedoch überschaubar.
    Mehr Details wollen die beteiligten Unternehmen am 15. September 2026 auf der IAA TRANSPORTATION in Hannover vorstellen. Dort dürfte es vor allem um das geplante Tankstellennetz und den Weg zu wettbewerbsfähigen Wasserstoff-Lkw gehen.

    Industriekonzerne planen Wasserstoff-Tankstellennetz für Lkw in Europa

    Daimler Truck, Volvo, Toyota, Bosch, Air Liquide, TotalEnergies, Teal Mobility und MB Energy wollen Wasserstoff-Lkw in Europa voranbringen. Nach Angaben von Logistra.de planen die Unternehmen dafür unter anderem den Aufbau eines Tankstellennetzes.

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    Die Partner wollen beim Thema Wasserstoff enger zusammenarbeiten. Ihr gemeinsames Ziel sei es, Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die notwendige Infrastruktur und wettbewerbsfähige Preise.

    Nähere Informationen wollen die beteiligten Konzerne am 15. September auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Nutzfahrzeugmesse IAA TRANSPORTATION in Hannover bekanntgeben. Die Lastwagenbranche arbeitet parallel an Alternativen zum Verbrenner. Neben batterieelektrischen Lkw könnte Wasserstoff eine weitere Lösung für schwere Nutzfahrzeuge sein.

    Daimler Truck, Toyota und Volvo sind laut Logistra.de außerdem gemeinsam am Brennstoffzellen-Hersteller Cellcentric beteiligt. Das Unternehmen hat seinen Sitz im schwäbischen Kirchheim unter Teck bei Stuttgart und entwickelt, produziert und vermarktet Brennstoffzellensysteme für schwere Nutzfahrzeuge.

    „Sie verbinde das gemeinsame Ziel, Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen, mit Fokus auf die Infrastruktur und wettbewerbsfähige Preise.“ – Logistra.de

    Infobox: Daimler Truck, Volvo, Toyota und weitere Partner planen ein Wasserstoff-Tankstellennetz in Europa. Weitere Einzelheiten sollen am 15. September auf der IAA TRANSPORTATION in Hannover vorgestellt werden.

    Alternative Antriebe im Nutzfahrzeugbereich bislang wenig verbreitet

    Umweltfreundliche Alternativen zum Verbrennungsmotor sind laut dem Bericht auch bei Nutzfahrzeugherstellern gefragt. In der Branche sind diese Antriebe bislang jedoch kaum verbreitet.

    Daimler Truck und andere große Lkw-Hersteller haben zwar bereits batterieelektrische Lastwagen im Angebot. Der Anteil dieser Fahrzeuge am Gesamtabsatz sei aber noch gering, berichtet Logistra.de.

    Wasserstoff wird dabei als Ergänzung zu batterieelektrischen Lösungen betrachtet. Der Aufbau eines umfassenden Wasserstoff-Ökosystems erfordere nach Angaben der beteiligten Unternehmen eine Koordinierung der gesamten Wertschöpfungskette.

    • Batterieelektrische Lastwagen sind bei großen Lkw-Herstellern bereits im Angebot.
    • Der Anteil am Gesamtabsatz ist laut Logistra.de noch gering.
    • Wasserstoff könnte neben batterieelektrischen Antrieben eine Lösung für schwere Nutzfahrzeuge sein.
    • Für ein Wasserstoff-Ökosystem müssen Infrastruktur und gesamte Wertschöpfungskette koordiniert werden.

    Infobox: Batterieelektrische Lkw sind verfügbar, werden aber bislang nur in geringem Umfang abgesetzt. Wasserstoff soll als ergänzende Antriebslösung für schwere Nutzfahrzeuge etabliert werden.

    Daimler Truck plant Kleinserie mit verflüssigtem Wasserstoff

    Daimler Truck arbeitet parallel an Brennstoffzellen-Antrieben mit verflüssigtem Wasserstoff. Dieser ist laut Logistra.de energiedichter und soll dadurch für schwere Nutzfahrzeuge eingesetzt werden können.

    Nach Tests mit Prototypen will Daimler Truck Ende dieses Jahres mit einer Kleinserie von 100 Fahrzeugen des Projekts „NextGenH2“ in den Kundeneinsatz gehen. Damit soll der Einsatz der Technologie unter realen Bedingungen weiter erprobt werden.

    Der Bericht verweist zugleich darauf, dass Wasserstoff-Lkw bislang eher eine Nische darstellen. Auch Bosch bietet bereits seit längerem einen Brennstoffzellen-Antrieb für Lastwagen an. Die Nachfrage danach sei jedoch überschaubar.

    Unternehmen beziehungsweise ProjektAngabe aus der Quelle
    Daimler TruckKleinserie mit 100 Fahrzeugen
    Projekt„NextGenH2“
    Zeitpunkt des KundeneinsatzesEnde dieses Jahres
    BoschBrennstoffzellen-Antrieb für Lastwagen bereits seit längerem im Angebot

    Infobox: Daimler Truck will Ende dieses Jahres eine Kleinserie von 100 „NextGenH2“-Fahrzeugen in den Kundeneinsatz bringen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Brennstoffzellen-Antrieben für Lastwagen laut Logistra.de bislang überschaubar.

    Wasserstoff-Infrastruktur als entscheidender Faktor

    Die geplante Zusammenarbeit soll nach Darstellung von Logistra.de nicht nur einzelne Fahrzeuge, sondern das gesamte Umfeld der Wasserstoffmobilität für schwere Nutzfahrzeuge abdecken. Dazu gehört insbesondere ein europaweites Tankstellennetz.

    Die beteiligten Unternehmen verbinden die Technologie mit dem Ziel wettbewerbsfähiger Preise. Ohne eine geeignete Infrastruktur und eine abgestimmte Wertschöpfungskette bleibt der Einsatz von Wasserstoff-Lkw nach dem Bericht jedoch eine Nischenanwendung.

    Die angekündigte Pressekonferenz auf der IAA TRANSPORTATION soll weitere Informationen zu den Plänen liefern. Bis dahin haben die Unternehmen vor allem ihre gemeinsame Absicht zur Zusammenarbeit und zum Aufbau der Infrastruktur mitgeteilt.

    Infobox: Das geplante Tankstellennetz soll die Grundlage für einen breiteren Einsatz von Wasserstoff-Lkw in Europa schaffen. Details zur Zusammenarbeit wollen die Partner am 15. September auf der IAA TRANSPORTATION bekanntgeben.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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