Koalitionsvertrag: Neue Wege bei E-Auto-Förderung, Social-Leasing und Steuer-Vorteilen

    28.04.2025 261 mal gelesen 0 Kommentare
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    Im neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD steht die Förderung der Elektromobilität im Fokus. Kaufanreize sollen zwar diskutiert werden, eine explizite neue Kaufprämie ist jedoch nicht vorgesehen. Stattdessen wird auf steuerliche Vorteile und den Ausbau der Ladeinfrastruktur gesetzt, um die E-Mobilität voranzutreiben. Die Unsicherheiten bei Verbrauchern müssen schnellstmöglich geklärt werden, um Kaufzurückhaltungen zu vermeiden.
    Ein zentrales Element des Koalitionsvertrags ist die steuerliche Besserstellung von E-Dienstwagen und die Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung bis 2035. Zudem wird ein Social-Leasing-Programm für einkommensschwache Haushalte geplant, das E-Autos ab 100 Euro pro Monat verfügbar machen soll. Dieses Programm hat sich in Frankreich bereits bewährt, jedoch verzögert sich die Neuauflage dort. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur bleibt ebenfalls ein wichtiger Punkt.
    Die Neuzulassungen von E-Autos sind im ersten Quartal um 40 % gestiegen, was zeigt, dass die Nachfrage wieder anzieht. Das Ziel der Ampel-Koalition ist es, bis 2030 15 Millionen vollelektrische Pkw auf die Straßen zu bringen. Experten betonen, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur und Entlastungen beim Strompreis entscheidend für den Erfolg der E-Mobilität sind.
    Trotz der positiven Entwicklungen bleibt die Nachfrage nach Elektroautos im Vergleich zu Benzinern und Dieselmotoren noch schwach. Laut einer Umfrage sind alternative Antriebe wie Plug-in-Hybride und Diesel gleichauf, während der klassische Verbrennungsmotor nach wie vor die bevorzugte Wahl bleibt. Der Wandel hin zu alternativen Antrieben benötigt also noch Zeit.
    Insgesamt zeigt der Koalitionsvertrag, dass die künftige E-Auto-Förderung in Deutschland auf steuerliche Vorteile und innovative Programme setzt. Die Unsicherheiten müssen schnell beseitigt werden, um die Verbraucher zu motivieren. Der Fokus liegt auf der Unterstützung der Automobilindustrie und dem Ausbau der Infrastruktur, um die E-Mobilität nachhaltig zu fördern.

    Koalitionsvertrag von Union und SPD: Wie sieht die künftige E-Auto-Förderung aus?

    Im aktuellen Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ist die Förderung der Elektromobilität ein zentrales Thema. Es wird betont: „Wir werden die E-Mobilität mit Kaufanreizen fördern.“ Nach dem abrupten Stopp des Umweltbonus Ende 2023 war der Absatz von Elektroautos zunächst eingebrochen, doch die Nachfrage zog zuletzt wieder an. Eine neue Kaufprämie ist im Koalitionsvertrag jedoch nicht explizit vorgesehen. Stattdessen wird ein Maßnahmenbündel zur Unterstützung der Automobilindustrie diskutiert, das sowohl Kaufanreize als auch steuerliche Vorteile umfassen könnte.

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    Der SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Roloff erklärte, dass die genaue Ausgestaltung – ob als Kaufprämie oder steuerliche Absetzbarkeit eines Teils des Kaufpreises – noch verhandelt werde. Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, forderte schnelle Entscheidungen, um Unsicherheiten bei Verbrauchern zu vermeiden. Sie betonte, dass insbesondere der Ausbau der Ladeinfrastruktur und Entlastungen beim Strompreis entscheidend für den Hochlauf der E-Mobilität seien. Der ADAC und der Verkehrsclub Deutschland äußerten Skepsis gegenüber direkten Kaufprämien und sprachen sich für eine CO2-basierte Kfz-Steuer aus, die Elektroautos begünstigt und Verbrenner mit hohem CO2-Ausstoß verteuert.

    Neuzulassungen E-Autos (Q1) Bestand reine E-Pkw (01/2025) Gesamtbestand Pkw Ziel (Ampel-Koalition bis 2030)
    +40 % (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) 1,65 Mio. 49,4 Mio. 15 Mio. vollelektrische Pkw

    Im Koalitionsvertrag ist zudem eine steuerliche Besserstellung von Dienstwagen als E-Autos, eine Sonderabschreibung für E-Fahrzeuge und die Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos bis 2035 vorgesehen. Ein beschleunigter Ausbau des Ladenetzes wird ebenfalls angekündigt.

    Ein weiteres Vorhaben ist das sogenannte Social-Leasing-Programm für Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen, das aus Mitteln des EU-Klimasozialfonds finanziert werden soll. In Frankreich wurde ein ähnliches Programm 2024 von 50.000 Haushalten genutzt, wobei E-Autos ab 100 Euro pro Monat geleast werden konnten. Die Neuauflage des Programms in Frankreich verzögert sich jedoch bis September, da das Budget noch nicht feststeht.

    Der CDU-Finanzpolitiker Olav Gutting betonte, dass die Umsetzung der steuerlichen Regelungen für Dienstwagen von der Finanzierbarkeit abhängt. Unternehmen sollen einen höheren Prozentsatz ihrer Investitionskosten steuerlich abschreiben können, rückwirkend zum 1. Januar 2025.

    „Eine anhaltende Debatte über Fördermaßnahmen führt zu einer Kaufzurückhaltung, daher brauchen die Verbraucherinnen und Verbraucher baldmöglichst Klarheit über möglicherweise beabsichtige Maßnahmen“, so Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie.
    • Keine explizite neue Kaufprämie im Koalitionsvertrag
    • Fokus auf steuerliche Vorteile und Ausbau der Ladeinfrastruktur
    • Social-Leasing-Programm für einkommensschwache Haushalte geplant
    • Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos bis 2035

    Infobox: Die künftige E-Auto-Förderung in Deutschland bleibt unklar. Steuerliche Vorteile, Social-Leasing und der Ausbau der Ladeinfrastruktur stehen im Fokus, während eine direkte Kaufprämie nicht explizit vorgesehen ist. (Quelle: RP Online)

    Benziner und Dieselmotoren – KÜS Trend-Tacho: Alternative Antriebe brauchen noch Zeit

    Laut einer aktuellen Umfrage des KÜS Trend-Tacho bleibt die Nachfrage nach Elektroautos beim Neukauf weiterhin schwach im Vergleich zu Benzinern. Der Trend zeigt, dass alternative Antriebe wie Plug-in-Hybride und Dieselmotoren mit jeweils 12 Prozent gleichauf liegen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Plug-in-Hybrid jedoch an Beliebtheit gewinnen.

    Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Wandel hin zu alternativen Antrieben in Deutschland noch Zeit benötigt. Trotz technologischer Innovationen und wachsender Modellvielfalt bleibt der klassische Verbrennungsmotor beim Autokauf weiterhin die bevorzugte Wahl.

    Antriebsart Nachfrage (Umfrage KÜS)
    Plug-in-Hybrid 12 %
    Dieselmotor 12 %
    • Plug-in-Hybride gewinnen an Beliebtheit
    • Benziner weiterhin am gefragtesten
    • Alternative Antriebe brauchen noch Zeit, um sich durchzusetzen

    Infobox: Die Umfrage des KÜS Trend-Tacho zeigt, dass alternative Antriebe wie Plug-in-Hybride und Diesel mit jeweils 12 Prozent gleichauf liegen, während Benziner weiterhin dominieren. (Quelle: Speed-Magazin)

    E-Bike-Motor mit Monster-Drehmoment: Starke Alternative zum Platzhirsch

    Der Tongsheng TSD Z8 E-Bike-Motor wurde im Video des YouTube-Kanals „Dude Stuff“ ausführlich getestet und mit dem bekannten Bafang BBS02 verglichen. Der TSD Z8 erreicht ein Drehmoment von mehr als 120 Nm und übertrifft damit den Bafang, der maximal 120 Nm bietet. Mit einem Gewicht von 3,6 Kilogramm ist der Tongsheng zudem deutlich leichter als der Bafang mit 4,3 Kilogramm.

    Der Motor ist für die meisten gängigen E-Bike-Modelle mit einem 68- bis 73-mm-Tretlager geeignet, was den Einbau erleichtert. Die Drehmomentsteuerung des TSD Z8 sorgt für ein natürlicheres Fahrerlebnis als die Kadenzsteuerung des Bafang BBS02. Zudem arbeitet der Tongsheng besonders leise und bietet durch offene Firmware die Möglichkeit, die Software einfach zu aktualisieren und anzupassen.

    Im Praxistest überzeugte der TSD Z8 durch sanfte und kraftvolle Unterstützung. Preislich liegt der Tongsheng oft unter dem Bafang, was ihn für kostenbewusste E-Bike-Fans attraktiv macht. Besonders Technikbegeisterte, die individuelle Anpassungen schätzen, finden im TSD Z8 eine interessante Alternative.

    Modell Drehmoment Gewicht Tretlager-Kompatibilität
    Tongsheng TSD Z8 >120 Nm 3,6 kg 68-73 mm
    Bafang BBS02 max. 120 Nm 4,3 kg 68-73 mm
    • Leichter als der Bafang BBS02
    • Leise Betriebsweise
    • Offene Firmware für individuelle Anpassungen
    • Preislich oft günstiger als der Bafang

    Infobox: Der Tongsheng TSD Z8 bietet mit über 120 Nm Drehmoment, geringem Gewicht und offener Firmware eine starke und preiswerte Alternative zum etablierten Bafang BBS02. (Quelle: CHIP)

    Quellen:

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