Plug-in-Hybride verbrauchen im Alltag bis zu sechsmal mehr Kraftstoff

    KI-generiert
    14.09.2026 14 mal gelesen 0 Kommentare
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    Plug-in-Hybride sollen sparsam und emissionsarm sein. Im Alltag kann ihr Kraftstoffverbrauch laut einem von Auto Bild aufgegriffenen Vergleich jedoch deutlich über dem offiziellen Wert liegen – in bestimmten Fällen sogar bis zu sechsmal höher.
    Der Grund: Der WLTP-Test setzt voraus, dass die Batterie regelmäßig geladen wird und viele Strecken elektrisch gefahren werden. Im echten Leben hängt der Verbrauch aber davon ab, ob geladen wird, wie lang die Wege sind und wie oft der Verbrennungsmotor läuft.
    Ist der Akku leer, muss der Wagen zusätzlich das Gewicht von Batterie und Elektrotechnik bewegen. Hohe Geschwindigkeiten, Kälte, Heizung und Klimaanlage können den Verbrauch und die elektrische Reichweite weiter verschlechtern.
    Besonders auffällig war laut dem Bericht die Abweichung bei einem Premiumhersteller. Der offizielle CO₂-Wert lässt sich deshalb nicht einfach mit dem Ausstoß im täglichen Betrieb gleichsetzen, zumal die Emissionen der Stromerzeugung und der Fahrzeugproduktion meist separat betrachtet werden.
    Plug-in-Hybride spielen ihre Vorteile vor allem auf kurzen Strecken aus, wenn sie regelmäßig geladen und überwiegend elektrisch gefahren werden. Bei häufigen Langstrecken oder seltenem Laden kann ihr Verbrauch dem eines herkömmlichen Verbrenners nahekommen – mit Folgen für Förderungen, Steuern und Flottenziele.

    Bei Plug-in-Hybriden liegen der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und der CO₂-Ausstoß offenbar deutlich über den offiziellen Prüfstandswerten. Darauf weist ein aktueller Beitrag von Auto Bild hin. Demnach können die realen Verbräuche in bestimmten Fällen bis zu sechs Mal höher ausfallen als nach dem WLTP-Verfahren berechnet.

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    Der WLTP-Wert wird unter standardisierten Bedingungen ermittelt. Bei Plug-in-Hybriden wird dabei vorausgesetzt, dass die Batterie regelmäßig geladen wird und ein großer Teil der Strecke elektrisch zurückgelegt werden kann. Im Alltag hängt der Verbrauch jedoch stark davon ab, ob Fahrerinnen und Fahrer die Batterie tatsächlich laden, wie lang die täglichen Strecken sind und wie häufig der Verbrennungsmotor eingesetzt wird.

    Ist der Akku leer oder wird er nur selten geladen, muss das Fahrzeug zusätzlich das Gewicht der elektrischen Komponenten und der Batterie bewegen. Dadurch kann der Kraftstoffverbrauch insbesondere auf längeren Strecken deutlich steigen. Auch hohe Geschwindigkeiten, niedrige Temperaturen, Heizung und Klimaanlage beeinflussen die Reichweite und den Verbrauch stärker als im standardisierten Test.

    Nach den von Auto Bild aufgegriffenen Ergebnissen sticht ein Premiumhersteller bei der Abweichung besonders hervor. Der Vergleich macht deutlich, dass der offizielle CO₂-Wert eines Plug-in-Hybrids nicht ohne Weiteres mit dem Ausstoß im täglichen Betrieb gleichgesetzt werden kann. Der CO₂-Wert beschreibt die während der Fahrt ausgestoßene Menge an Kohlendioxid; Emissionen aus der Stromerzeugung sowie die Herstellung des Fahrzeugs werden dabei in der Regel separat betrachtet.

    Plug-in-Hybride kombinieren einen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer extern aufladbaren Batterie. Ihr Vorteil entsteht vor allem dann, wenn kurze Alltagswege überwiegend elektrisch gefahren und die Batterie regelmäßig nachgeladen werden. Für häufige Langstrecken oder Fahrzeuge, die kaum geladen werden, kann der praktische Verbrauch dagegen näher an dem eines konventionellen Verbrenners liegen.

    Die Untersuchung liefert damit auch politischen und wirtschaftlichen Zündstoff. Niedrige offizielle CO₂-Werte beeinflussen unter anderem Förderungen, Steuerregelungen und Flottenziele. Wenn diese Werte den realen Einsatz nur unzureichend abbilden, können Umweltvorteile überschätzt werden. Für eine faire Bewertung ist deshalb entscheidend, neben dem Prüfstandswert auch das tatsächliche Lade- und Fahrverhalten zu berücksichtigen.

    Im Folgenden finden sich die Quellen:

    Auto Bild: „Plug-in-Hybride verbrauchen sechs Mal so viel wie berechnet“

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