Spar setzt auf E-Lkw, Air Products auf Wasserstoff und Horse auf robuste Hybridmotoren

    KI-generiert
    14.09.2026 10 mal gelesen 0 Kommentare
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    Spar setzt erstmals elektrische Lkw im Regelbetrieb ein und beliefert damit seine Märkte. Die Mehrkosten werden größtenteils durch eine Förderung des Landes abgedeckt. Damit wird Elektromobilität vom Testbetrieb zum festen Bestandteil der täglichen Logistik.
    Auch Air Products setzt auf alternative Antriebe: Im Hafen von Rotterdam sollen eine Wasserstofftankstelle und wasserstoffbetriebene Lkw zusammenarbeiten. Der RFNBO-zertifizierte Wasserstoff stammt aus Botlek und soll gemeinsam mit Schenk Tanktransport die Emissionen bei täglichen Industriegas-Lieferungen senken.
    Den Anstoß gab eine Ausschreibung von Gasunie, die emissionsfreie Fahrzeuge in der Logistik stärker nutzen will. Air Products plant zusätzlich eine Flüssigwasserstoffanlage, die 2027 in Betrieb gehen soll. Fördermittel kommen unter anderem aus der Connecting Europe Facility und dem niederländischen DKTI-Transportprogramm.
    Rückenwind gibt es auch durch die niederländische kilometerabhängige Lkw-Maut, die am 1. Juli 2026 eingeführt wurde. Höhere Kosten für Dieseltransporte sollen den Umstieg auf emissionsfreie Alternativen beschleunigen. Rotterdam baut damit seine Rolle als Wasserstoff- und Energiehub weiter aus.
    Für extreme Bedingungen präsentiert Horse den B20, einen Zwei-Liter-Turbo-Vierzylinder für Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Range-Extender-Antriebe. Er leistet 190 bis 252 PS, bietet bis zu 380 Nm Drehmoment und soll dank IPX8-Schutz bis zu 1,1 Meter Wassertiefe meistern. Im Serieneinsatz kommt der Motor im PHEV-Antriebsstrang des Geely Galaxy Cruiser 700 zum Einsatz.

    Spar setzt im Regelbetrieb erstmals auf elektrische Lkw

    Der österreichische Händler Spar liefert nach Angaben der Lebensmittel Zeitung erstmals mit E-Lkw im Regelbetrieb an seine Märkte. Die dabei entstehenden Mehrkosten werden durch eine finanzielle Förderung des Landes größtenteils abgedeckt.

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    Damit nutzt Spar einen elektrischen Antrieb nicht nur im Rahmen eines Tests, sondern für regelmäßige Lieferungen an die Märkte. Weitere technische Angaben zu den eingesetzten Fahrzeugen, zur Reichweite oder zur Anzahl der E-Lkw enthält der vorliegende Artikel nicht.

    Zusammenfassung: Spar führt elektrische Lkw im Regelbetrieb für die Belieferung seiner Märkte ein. Eine finanzielle Förderung des Landes deckt die Mehrkosten größtenteils ab.

    Air Products kombiniert Wasserstofftankstelle und Wasserstoff-Lkw im Hafen Rotterdam

    Air Products möchte im Hafen von Rotterdam wasserstoffbetriebene Lkw mit einer Wasserstofftankstelle kombinieren. Der Wasserstoff stammt aus der Anlage in Botlek, wie TRANSPORT – die Zeitung für den Güterverkehr berichtet.

    Nach eigenen Angaben will Air Products Industriekunden dabei unterstützen, transportbedingte Scope-3-Emissionen zu senken und die Dekarbonisierung voranzutreiben. Caroline Stancell, Vice President, Marketing and Growth, Europe and Africa bei Air Products, erklärte, dass die Kombination aus RFNBO-zertifiziertem Wasserstoff, einer Wasserstofftankstelle in Botlek und wasserstoffbetriebenen Lkw dabei helfen solle, Emissionen aus täglichen Lieferungen von Industriegasen zu reduzieren.

    „Durch die Kombination von RFNBO-zertifiziertem Wasserstoff, einer Wasserstofftankstelle in Botlek und wasserstoffbetriebenen Lkw in unseren operativen Abläufen helfen wir Kunden, Emissionen aus täglichen Lieferungen von Industriegasen zu reduzieren“, sagte Caroline Stancell, Vice President, Marketing and Growth, Europe and Africa, Air Products.

    Hinter dem Einsatz steht laut dem Bericht eine Ausschreibung von Gasunie. Das niederländische Gashandelsunternehmen mit Sitz in Groningen hat die Lieferung von Flüssigstickstoff an mehreren Standorten in den Niederlanden ausgeschrieben und dabei besonderen Wert auf eine stärkere Nutzung emissionsfreier Fahrzeuge in der Logistik gelegt.

    Joris Bongenaar, Manager Gastransport bei Gasunie, begrüßte die Lösung von Air Products. Im Rahmen des Vertrags sollen Lieferungen durch wasserstoffbetriebene Lkw erfolgen.

    „Wir freuen uns, dass die Lösung von Air Products dieses Ziel unterstützt und wir im Rahmen des Vertrags Lieferungen durch wasserstoffbetriebene Lkw erhalten“, so Joris Bongenaar, Manager Gastransport bei Gasunie.

    Die wasserstoffbetriebenen Lkw werden von Schenk Tanktransport eingesetzt. Sie beliefern Air-Products-Kunden an mehreren Standorten mit Industriegasen. Nach Angaben von Frank van Oorschot, Business Unit Director Contract Logistics bei Schenk Tanktransport, soll der Einsatz zu einem nachhaltigeren Transport und zur Transformation hin zu einem diversifizierten Energiemix beitragen.

    „Durch den Einsatz wasserstoffbetriebener Lkw tragen wir zu einem nachhaltigeren Transport und zur Transformation hin zu einem diversifizierten Energiemix bei“, so Frank van Oorschot, Business Unit Director Contract Logistics Schenk Tanktransport.

    Flüssigwasserstoffanlage im Hafen ist für 2027 geplant

    Air Products baut zusätzlich die erforderliche Wasserstoff-Infrastruktur aus. Im Hafen von Rotterdam soll eine Flüssigwasserstoffanlage entstehen, um die Verfügbarkeit von Flüssigwasserstoff für Kunden in der Region zu erhöhen.

    Die Inbetriebnahme ist den Angaben zufolge für das Jahr 2027 geplant. Air Products erwartet, dass die Investition die Position Rotterdams als Wasserstoff- und Energiehub weiter stärkt.

    Die Wasserstofftankstelle wird durch das EU-Programm Connecting Europe Facility, kurz CEF, mitfinanziert. Sowohl die Tankstelle als auch der Einsatz der wasserstoffbetriebenen Lkw werden außerdem durch das niederländische DKTI-Transportprogramm des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, IenW, unterstützt.

    Als weiteren Faktor nennt Air Products die am 1. Juli 2026 in den Niederlanden eingeführte Vrachtwagenheffing. Dabei handelt es sich um eine kilometerabhängige Lkw-Maut, die laut dem Unternehmen die Kosten für Dieseltransporte erhöht und dadurch den Übergang zu emissionsfreien Alternativen wie Wasserstoff im täglichen Betrieb beschleunigen soll.

    ProjektAngabe
    Standort der WasserstofftankstelleBotlek im Hafen von Rotterdam
    Geplante Inbetriebnahme der Flüssigwasserstoffanlage2027
    Einführung der Vrachtwagenheffing1. Juli 2026
    FörderprogrammeConnecting Europe Facility und DKTI-Transportprogramm

    Zusammenfassung: Air Products plant im Hafen von Rotterdam eine Infrastruktur aus Wasserstofftankstelle, wasserstoffbetriebenen Lkw und einer Flüssigwasserstoffanlage. Die Anlage soll 2027 in Betrieb gehen; mehrere Förderprogramme unterstützen das Vorhaben.

    Horse B20: Turbo-Vierzylinder für Hybridfahrzeuge und tiefe Wasserdurchfahrten

    Horse hat mit dem B20 einen neuen Turbo-Vierzylinder vorgestellt, der für extreme Einsatzbedingungen ausgelegt ist. Der Motorenhersteller ist eine Kooperation von Renault und Geely, wie Auto Motor und Sport berichtet.

    Der Reihenvierzylinder verfügt über zwei Liter Hubraum. Das Leistungsspektrum reicht von 190 bis 252 PS, während das Drehmoment-Angebot zwischen 300 und 380 Nm liegt.

    MerkmalAngabe
    MotorbauartTurbo-Reihenvierzylinder
    Hubraumzwei Liter
    Leistung190 bis 252 PS
    Drehmoment300 bis 380 Nm
    WasserdichtigkeitIPX8
    Sicherer Betrieb bis1,1 Meter Wassertiefe
    Thermischer Wirkungsgrad48,4 Prozent

    Entwickelt wurde der B20 für Hybridfahrzeuge, die auch in extremem Gelände und bei tiefen Wasserdurchfahrten eingesetzt werden können. Für diese Anforderungen wurde der Vierzylinder nach der Wasserdichtigkeitsnorm IPX8 ausgelegt; Horse verspricht damit einen sicheren Betrieb bis zu 1,1 Meter Wassertiefe.

    Der Motor ist vollständig abgedichtet und verfügt über Torsionsschwingungsdämpfer sowie eine spezielle Abdichtung zwischen Motor und Getriebe. Zusätzlich kommen IPX8-zertifizierte elektrische Komponenten und Sensoren zum Einsatz, die die Betriebsumgebung des Motors kontinuierlich überwachen.

    Wird der Motor in Wasser eingetaucht, passt das Steuerungssystem den Betrieb automatisch an. Dazu gehören eine Leistungsbegrenzung oder eine Veränderung des Ansprechverhaltens des Gaspedals, die auf den Rückmeldungen der Sensoren basieren und den stabilen Betrieb bei tiefen Wasserdurchfahrten sicherstellen sollen.

    Zu den weiteren technischen Merkmalen gehören Direkteinspritzung und ein Brennverfahren nach dem Miller-Zyklus. Damit soll der Motor einen thermischen Wirkungsgrad von 48,4 Prozent erreichen.

    Der Horse B20 kann in Hybridantrieben, PHEV-Konfigurationen oder als Range Extender für E-Antriebe eingesetzt werden. Vorgestellt wurde das Aggregat bereits auf der Peking Auto Show 2026.

    Im Serieneinsatz arbeitet der Vierzylinder laut dem Bericht im PHEV-Antriebsstrang des in China vorgestellten Geländewagens Geely Galaxy Cruiser 700.

    • Auslegung für Hybridfahrzeuge und extreme Geländeeinsätze
    • IPX8-Schutzart und sicherer Betrieb bis zu 1,1 Meter Wassertiefe
    • Direkteinspritzung und Brennverfahren nach dem Miller-Zyklus
    • Konfiguration als Hybridantrieb, PHEV-Antrieb oder Range Extender

    Zusammenfassung: Der Horse B20 ist ein Zwei-Liter-Turbo-Vierzylinder mit 190 bis 252 PS und 300 bis 380 Nm. Seine IPX8-Auslegung soll den Betrieb bis zu 1,1 Meter Wassertiefe ermöglichen; im Serieneinsatz kommt er im PHEV-Antriebsstrang des Geely Galaxy Cruiser 700 zum Einsatz.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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