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VW startet Vorverkauf für Golf und T-Roc als Vollhybrid
Volkswagen hat laut heise online den Vorverkauf für neue Hybridvarianten des Golf und des T-Roc eröffnet. Die Fahrzeuge sollen ab dem vierten Quartal 2026 mit einem Vollhybridantrieb mit 125 kW erhältlich sein.
Der VW Golf Hybrid in der Ausstattung R-Line kostet zum Einstieg 41.400 Euro. Der T-Roc Hybrid Style startet bei 44.470 Euro. Eine Möglichkeit, die Batterie extern zu laden, ist nicht vorgesehen. Damit positioniert Volkswagen den Vollhybrid zwischen den 48-Volt-Mildhybriden und den Plug-in-Hybriden.
Das neue System nutzt statt eines 7-Gang-DSG ein Hybridmodul mit zwei Elektromaschinen, einem Getriebe mit fester Übersetzung, einer elektronisch geregelten Lamellenkupplung, Leistungselektronik und Differenzial. Eine E-Maschine arbeitet als Generator mit bis zu 110 kW, die zweite treibt die Vorderräder mit bis zu 125 kW an.
Die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie mit NMC-Zellen verfügt über 1,6 Kilowattstunden und ist im Fahrzeugboden untergebracht. Als Verbrennungsmotor kommt ein 1,5-Liter-Ottomotor mit Miller-Brennverfahren zum Einsatz, der sich im Bestpunkt einem thermischen Wirkungsgrad von 40 Prozent nähert.
Der Antrieb kann bei niedrigen Geschwindigkeiten rein elektrisch fahren, den Verbrennungsmotor seriell als Generator einsetzen oder ab circa 60 km/h in den Parallelbetrieb wechseln. In diesem Modus treibt der Verbrennungsmotor die Räder direkt an, während die E-Maschine als Booster unterstützt.
| Modell | WLTP-Verbrauch kombiniert | CO₂-Emissionen | Preis |
|---|---|---|---|
| VW Golf Hybrid R-Line | 5,1 bis 4,6 Liter je 100 Kilometer | 117 bis 104 g/km | 41.400 Euro |
| VW T-Roc Hybrid Style | 5,6 bis 5,0 l/100 km | 127 bis 115 g/km | 44.470 Euro |
Beim Golf Hybrid gibt Volkswagen ein Systemdrehmoment von 309 Nm und eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 7,5 Sekunden an. Die drei Fahrprofile Eco, Comfort und Sport unterscheiden sich unter anderem bei Leistungsfreigabe, Boost und dem Wechsel in den seriellen Betrieb.
Gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Golf 1.5 eTSI mit 110 kW sollen die kombinierten Verbrauchs- und CO₂-Werte um 10 bis 15 Prozent sinken. Im Stadtverkehr wird eine Reduzierung um bis zu 35 Prozent genannt.
Volkswagen kündigt laut heise online außerdem eine weitere Leistungsstufe an, die das Portfolio „in Kürze“ ergänzen soll. Für den neuen T-Roc auf MQB-evo-Basis sind zwei Vollhybridvarianten vorgesehen. Konkrete Zeitpläne für einen Einsatz in weiteren Konzernmodellen nennt Volkswagen bislang nicht.
„Electrification made easy“ lautet die Botschaft, mit der Volkswagen elektrifiziertes Fahren ohne Lademöglichkeit bewirbt.
Steuerlich werden Vollhybride in Deutschland weiterhin wie Verbrenner behandelt. Vergünstigungen bei der E-Auto-Förderung und der Dienstwagenbesteuerung, die für batterieelektrische Autos und teilweise für Plug-in-Hybride gelten, greifen beim Vollhybrid nicht.
Infobox – heise online: Der VW Golf Hybrid startet bei 41.400 Euro, der T-Roc Hybrid bei 44.470 Euro. Beide Modelle erhalten einen 125-kW-Vollhybrid ohne Plug-in-Ladeoption; die Golf-Version kommt auf 309 Nm und 7,5 Sekunden von null auf 100 km/h.
Alpine plant elektrischen Nachfolger der A110 für 2027
Alpine bereitet laut T-Online einen elektrischen Nachfolger für den Sportwagen A110 vor. Der Marktstart ist für 2027 angekündigt; erste Runden mit einem Prototypen wurden bereits vor großem Publikum gefahren.
Das Konzept soll weiterhin auf einen handlichen und kompakten Sportwagen setzen. Der Nachfolger ist dem Bericht zufolge rund 4,50 Meter lang und soll mit rund 1.450 Kilo zu einem elektrischen Leichtgewicht werden.
Zum Start sind laut Alpine zwei Motoren an der Hinterachse vorgesehen. Technisch sei auch ein zusätzlicher Motor im Bug möglich, wodurch deutlich mehr Leistung als beim aktuellen Modell angeboten werden könnte. Die derzeitige A110 steht mit bestenfalls 220 kW/300 PS im Prospekt.
Für die Batterie soll nach Informationen aus Unternehmenskreisen der Akku des Renault R5 Turbo 3E übernommen werden. Dadurch wären rund 70 kWh möglich, mit denen Reichweiten von 400 Kilometern denkbar werden.
Eine 800-Volt-Architektur soll kurze Ladestopps ermöglichen. Weitere technische Details nannte Alpine zunächst nicht.
- Geplanter Marktstart: 2027
- Länge: rund 4,50 Meter
- Gewicht: rund 1.450 Kilo
- Antrieb: zunächst zwei Motoren an der Hinterachse
- Batterie: rund 70 kWh
- Reichweite: 400 Kilometer denkbar
- Ladesystem: 800-Volt-Architektur
Infobox – T-Online: Alpine elektrifiziert den Nachfolger der A110 und plant den Marktstart für 2027. Das Fahrzeug soll rund 4,50 Meter lang und rund 1.450 Kilo schwer sein sowie mit rund 70 kWh und einer 800-Volt-Architektur ausgestattet werden.
E-Auto-Förderung: 48 Prozent der Bewilligungen für niedrigere Einkommen
Fast jede zweite Bewilligung der neuen staatlichen E-Auto-Förderung ging laut autohaus.de bis zum 10. Juli an Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 45.000 Euro. Insgesamt waren bis zu diesem Stichtag 17.226 Anträge bewilligt worden.
Die Angaben stammen aus einer bislang unveröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des Linken-Abgeordneten Jorrit Bosch, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Förderprogramm unterstützt den Kauf und das Leasing von Elektroautos sowie bestimmten Plug-in-Hybriden.
Voraussetzung ist eine Neuzulassung seit dem 1. Januar 2026. Die Höhe des Zuschusses hängt vom Fahrzeug, dem Einkommen und der Familiengröße ab und kann bis zu 6.000 Euro betragen.
| Voraussetzung | Förderung |
|---|---|
| Basisförderung für reine Elektroautos | 3.000 Euro |
| Haushaltseinkommen von maximal 60.000 Euro | 4.000 Euro |
| Haushaltseinkommen von maximal 45.000 Euro | 5.000 Euro |
| Je Kind | 500 Euro |
| Maximaler Zuschlag für Kinder | 1.000 Euro |
| Maximales Haushaltseinkommen für eine Förderung | 80.000 Euro |
Wer die Förderung erhält, muss das Fahrzeug nach dem Kauf mindestens drei Jahre behalten. Haushalte mit einem Einkommen von mehr als 80.000 Euro erhalten keinen Zuschuss.
Jorrit Bosch bewertet die bisherigen Zahlen als Hinweis darauf, dass die soziale Staffelung zumindest teilweise greift. Gleichzeitig erklärte der verkehrspolitische Sprecher der Linken-Fraktion, viele Menschen mit geringem Einkommen könnten sich auch mit staatlicher Förderung keinen Neuwagen leisten.
„Spätestens 2027 müsse die Förderung deshalb auch auf bezahlbare Gebrauchtwagen ausgeweitet werden“, sagte Bosch laut autohaus.de.
Die Forderung zielt darauf, die Förderung über Neuwagen hinaus auf gebrauchte Elektroautos auszudehnen. Nach Ansicht von Bosch bleibt die Antriebswende ohne eine solche Erweiterung für viele Menschen trotz sozialer Staffelung unerschwinglich.
Infobox – autohaus.de: Bis zum 10. Juli wurden 17.226 Anträge bewilligt, davon entfielen 48 Prozent auf Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 45.000 Euro. Die Förderung gilt für Neuzulassungen seit dem 1. Januar 2026 und kann bis zu 6.000 Euro betragen.
Schwerer Unfall mit E-Auto im Main-Kinzig-Kreis
Auf der L3178 zwischen Bad Soden-Salmünster und dem Stadtteil Romsthal kam es laut Osthessen|News am Dienstagmorgen zu einem schweren Unfall. Ein Auto prallte gegen 5:50 Uhr gegen einen Baum.
Bei dem Unfall war ein 42-jähriger Mann beteiligt. Weitere Angaben zum Unfallhergang und zu den Folgen enthielt der vorliegende Bericht nicht.
Infobox – Osthessen|News: Der Unfall ereignete sich auf der L3178 zwischen Bad Soden-Salmünster und Romsthal. Der Wagen prallte am Dienstagmorgen gegen 5:50 Uhr gegen einen Baum; der betroffene Mann war 42 Jahre alt.
Quellen:
- Vorverkauf für VW Golf und VW T-Roc Vollhybrid mit 125 kW beginnt
- Tesla verkauft wieder mehr Autos: Die Gründe für den rätselhaften Tesla-Boom
- Der Nachfolger steht in den Startlöchern: 2027 startet das Comeback der Alpine 110
- Todes-Crash! Mann (42) kracht mit E-Auto gegen Baum
- E-Auto hat besondere Parkrechte: Welche Privilegien wirklich gelten
- E-Auto-Förderung: Häufig an Haushalte mit geringem Einkommen













