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Škoda Epiq First Edition startet mit 211 PS und bis zu 430 Kilometern Reichweite
Škoda erweitert das Bestellangebot für den elektrischen Epiq um eine limitierte First Edition. Nach Angaben von Autogazette.de kombiniert das City-SUV-Crossover in dieser Ausführung den stärksten Antrieb der Baureihe mit exklusiven Designmerkmalen.
Der Škoda Epiq 55 First Edition verfügt über 211 PS und ein maximales Drehmoment von 290 Nm. In Verbindung mit der 55-kWh-Batterie soll der elektrische City-SUV eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern ermöglichen.
Die First Edition hebt sich durch schwarze und orangefarbene Akzente vom übrigen Modellprogramm ab. Orangefarbene Elemente finden sich unter anderem an den Außenspiegelgehäusen, an der Zierleiste oberhalb der Seitenfenster sowie an den Lufteinlässen von Front- und Heckschürze. Die schwarzen 20-Zoll-Leichtmetallräder tragen ebenfalls einen orangefarbenen Streifen.
Weitere äußere Merkmale sind eine schwarze Dachreling, schwarze Schriftzüge und ein First-Edition-Emblem. Serienmäßig ist der Epiq First Edition in Marble-Grau lackiert und mit einem Dach in Mystery-Schwarz Perleffekt ausgestattet. Als Alternativen nennt die Quelle Timiano-Grün, Aluminium-Silber Metallic und Platinum-Weiß Metallic. Auf Wunsch ist auch eine vollständig schwarze Lackierung in Mystery-Schwarz Perleffekt erhältlich.
Umfangreiche Serienausstattung im Innenraum
Im Innenraum gehören orangefarbene Sicherheitsgurte und Kontrastnähte, ein schwarzer Dachhimmel, Pedalabdeckungen in Edelstahloptik sowie Einstiegsleisten mit Epiq-Schriftzug zur Design Selection First Edition. Zur Serienausstattung zählen außerdem Matrix-LED-Scheinwerfer mit Dynamischem Fernlichtassistenten sowie Abbiege- und Schlechtwetterlicht.
Darüber hinaus sind beheizbare Vordersitze, ein beheizbares Lenkrad, eine Zwei-Zonen-Klimaanlage und getönte Scheiben im Fond serienmäßig an Bord. Das Technikpaket umfasst unter anderem den schlüssellosen Zugang Kessy, eine Fahrprofilauswahl, eine Rückfahrkamera und eine Phonebox mit induktiver Ladefunktion.
Der Epiq ist laut Autogazette.de das erste Škoda-Modell auf der neuen MEB+-Plattform und zugleich das erste vollelektrische Modell der Marke mit Frontantrieb. Škoda erwartet mehr als 100.000 Einheiten in einem vollen Jahr. Neben der First Edition ist das Modell derzeit auch in den Ausstattungslinien Essence und Selection erhältlich.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Antrieb | 211 PS |
| Maximales Drehmoment | 290 Nm |
| Batterie | 55-kWh-Batterie |
| Reichweite | bis zu 430 Kilometern |
| Räder | 20-Zoll-Leichtmetallräder |
| Preis | 38.950 Euro |
Infobox: Der Škoda Epiq 55 First Edition ist ab sofort bestellbar und startet bei 38.950 Euro. Er verbindet 211 PS mit einer 55-kWh-Batterie und einer Reichweite von bis zu 430 Kilometern.
Audi patentiert Range-Extender ohne separaten Generator
Audi beschreibt in einem US-Patent einen Range-Extender-Antrieb, der ohne einen separaten Generator auskommt. Wie Auto Motor und Sport berichtet, soll stattdessen ein bereits vorhandener E-Motor je nach Fahrsituation entweder eine Achse antreiben oder die Batterie laden.
Im Normalbetrieb fährt das Fahrzeug rein elektrisch. Ein primärer E-Motor treibt eine Achse an. Wenn mehr Leistung oder zusätzliche Traktion benötigt wird, schaltet das System den zweiten E-Motor zu und ermöglicht elektrischen Allradantrieb. Beim Verzögern können beide Maschinen rekuperieren, solange sie mit ihren jeweiligen Achsen verbunden bleiben.
Zweiter E-Motor übernimmt Generatorfunktion
Sinkt der Ladezustand der Batterie, koppelt die Steuerung den zweiten E-Motor von seiner Achse ab. Anschließend wird dieser per Kupplung mit dem Verbrennungsmotor verbunden. Der Benziner treibt den E-Motor an, der dann als Generator arbeitet und die Batterie lädt.
Mit diesem Ansatz könnte Audi die Zahl der benötigten E-Maschinen reduzieren. Zusätzlich würden Leistungselektronik, Verkabelung und der Bauraum für einen eigenen Generator eingespart. Das Patent zielt damit auf geringere Materialkosten, weniger Gewicht und einen reduzierten Konstruktionsaufwand.
Konflikt zwischen Laden und elektrischem Allradantrieb
Auto Motor und Sport weist darauf hin, dass der Verbrenner in der beschriebenen Architektur grundsätzlich vor allem Strom erzeugen soll, anstatt die Räder dauerhaft mechanisch anzutreiben. In mindestens einer Betriebsart scheint der Verbrenner jedoch über die Kopplungen zu einer Achse auch Vortrieb liefern zu können.
Eine besondere Herausforderung liegt in der Steuerung des zweiten E-Motors. Arbeitet er als Generator, treibt er zwangsläufig keine Achse an. Das System muss daher zwischen dem Laden der Batterie und dem Allradantrieb mit beiden Motoren wählen.
Die Regelstrategie muss laut Quelle die Traktion priorisieren, wenn der Fahrer sie benötigt. Gleichzeitig sollen die Umschaltungen ohne Ruck und ohne spürbare Verzögerung erfolgen. Die Nutzung desselben E-Motors als Antrieb oder Generator gilt damit als zentrale technische Herausforderung der patentierten Lösung.
„Audi sichert sich mit der Anmeldung vor allem eine technische Option.“
Das Patent macht keine Angaben zu Serienplänen, konkreten Modellen oder einem Zeithorizont. Wie bei einem Patent üblich, lässt sich daraus daher nicht ableiten, ob oder wann Audi die Technik in einem Serienfahrzeug einsetzen wird.
Infobox: Audi kombiniert in dem beschriebenen Konzept elektrischem Vortrieb, elektrischen Allradantrieb und Batterie-Laden über einen vorhandenen E-Motor. Serienpläne, Modelle und ein Zeithorizont werden laut Auto Motor und Sport nicht genannt.
Quellen:














