E-Auto-News: Batteriewert, neue Modelle und Ausbau der Ladeinfrastruktur

    KI-generiert
    09.08.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos zählt der Batteriezustand besonders. Fragt nach einem Batteriezertifikat und prüft den SoH-Wert: Bei 100 Prozent entspricht die Kapazität dem Neuzustand. Als Orientierung gelten mindestens 92 Prozent bei 50.000 Kilometern und 80 Prozent bei 200.000 Kilometern.
    Nicht nur der SoH ist wichtig: Auch Ladehistorie, häufige Schnellladungen, Reichweite im Alltag und die Batteriegarantie geben Aufschluss. Ein Ladebereich zwischen 20 und 80 Prozent gilt als batterieschonend. Prüft außerdem Schnellladefähigkeit, Ladeleistung, Ladekabel, Zubehör und Serviceunterlagen.
    Bei neuen Elektroautos gibt es ebenfalls Bewegung: Im BMW-Werk München läuft die Serienproduktion des vollelektrischen i3 an. Mazda bringt im Sommer 2026 den CX-6e nach Deutschland. Der Crossover bietet bis zu 484 Kilometer WLTP-Reichweite, eine 78-kWh-LFP-Batterie und Schnellladen mit bis zu 200 kW.
    Der weltweite Elektroautomarkt wächst weiter: 2025 war jedes vierte neu verkaufte Fahrzeug elektrisch. Gleichzeitig wächst die Ladeinfrastruktur langsamer als der Fahrzeugbestand. In Westeuropa kommen durchschnittlich rund 45 batterieelektrische Fahrzeuge auf einen Schnellladepunkt, während China deutlich mehr leistungsstarke Ladepunkte bietet.
    Auch lokal wird ausgebaut: Schwerin plant 20 neue Ladesäulen mit insgesamt 40 Ladepunkten. Geplante Privilegien für E-Autos bis 2035 sind dagegen noch nicht beschlossen und hängen von Bundestag, Bundesrat und den Kommunen ab. Klar ist: Die Zukunft der Elektromobilität entscheidet sich nicht nur beim Fahrzeug, sondern zunehmend an Batterie und Ladesäule.

    Gebrauchtwagenkauf: Batteriezustand entscheidet über den Wert

    Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos sollten Interessenten neben dem allgemeinen Fahrzeugzustand besonders auf die Antriebsbatterie achten. Wie Die Rheinpfalz berichtet, lässt sich deren Zustand von außen nicht erkennen, weshalb Käufer aktiv nach einem Batteriezertifikat fragen sollten.

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    Das Zertifikat weist den sogenannten SoH-Wert aus. Der „State of Health“ beschreibt das Verhältnis der aktuellen Batteriekapazität zum Neuzustand. Ein Wert von 100 Prozent bedeutet, dass die Batterie genauso viel Energie speichern kann wie am ersten Tag. Sinkt der Wert, steht entsprechend weniger Reichweite zur Verfügung.

    Als Orientierung nennt der ADAC folgende Werte: Bei 50.000 Kilometern sollte der SoH mindestens 92 Prozent, bei 100.000 Kilometern mindestens 88 Prozent, bei 150.000 Kilometern mindestens 84 Prozent und bei 200.000 Kilometern mindestens 80 Prozent betragen. Die Batterie gilt zwar als langlebig, altert laut ADAC aber mit der Zeit und durch die Nutzung.

    LaufleistungOrientierungswert für den SoH
    50.000 kmmindestens 92 Prozent
    100.000 kmmindestens 88 Prozent
    150.000 kmmindestens 84 Prozent
    200.000 kmmindestens 80 Prozent

    Auch die Reichweitenangabe des Herstellers sollte nur als grober Anhaltspunkt verstanden werden. Fahrweise, Außentemperatur sowie die Nutzung von Heizung oder Klimaanlage können die tatsächliche Reichweite deutlich beeinflussen.

    Für die Bewertung eines gebrauchten Stromers empfiehlt die Quelle außerdem, nach der bisherigen Nutzung zu fragen. Dazu zählen die im Alltag erreichte Reichweite, das Ladeverhalten, häufige Schnellladungen sowie die Frage, ob der Akku regelmäßig vollständig geladen oder sehr leer gefahren wurde. Ein Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent gilt als batterieschonend.

    Vor dem Kauf sollte außerdem geprüft werden, ob das Fahrzeug schnellladefähig ist und welche Ladeleistung es an AC- und DC-Ladepunkten unterstützt. Ebenso wichtig sind eine mögliche Batteriegarantie, deren Übertragbarkeit auf Folgebesitzer, die Vollständigkeit der Ladekabel und des Zubehörs sowie Serviceheft und Prüfprotokolle. Der ADAC stellt laut Die Rheinpfalz eine kostenfreie Kaufvertragsvorlage für gebrauchte Elektrofahrzeuge bereit.

    Infobox: Batteriezertifikat, SoH-Wert, Ladehistorie, Restgarantie und vorhandenes Zubehör gehören zu den wichtigsten Prüfpunkten beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos.

    Battery X Metals meldet Reichweitenzuwachs bei Elektro-Lkw

    FinanzNachrichten.de berichtet in einem als Werbung und Advertorial gekennzeichneten Beitrag über Battery X Metals und eine Rebalancing-Technologie für Elektrofahrzeug-Batterien. Hintergrund sei das Problem unterschiedlich stark gealterter Batteriezellen, das nach dem Ende der Herstellergarantie zu deutlichen Reichweitenverlusten führen könne.

    Der Beitrag nennt für den Austausch einer Batterie geschätzte Kosten zwischen 15.000 und 25.000 Euro oder deutlich mehr. Battery X Metals will mit einer patent-pending Rebalancing-Technologie Zellungleichgewichte ausgleichen und dadurch verlorene Kapazität zurückgewinnen.

    Bei einem schwer beschädigten Elektro-Lkw sei die Reichweite in realen Straßentests von 40 Kilometern auf 295 Kilometer gestiegen. Das entspreche einem Zuwachs von 637 Prozent beziehungsweise 255 Kilometern. Nach mehr als 2.000 gefahrenen Kilometern und vier Monaten habe die Reichweite laut Beitrag noch bei rund 250 Kilometern gelegen.

    Zusätzlich verweist FinanzNachrichten.de auf unabhängige Tests an BYD-Modellen, bei denen bis zu 84 Kilometer zusätzliche Reichweite pro Ladung erzielt worden seien. Der National Research Council of Canada habe zuvor bestätigt, dass bis zu 99 Prozent der durch Zellungleichgewicht verlorenen Kapazität zurückgewonnen werden konnten.

    Im Unternehmensumfeld wird der Beitritt von Jeffrey Greenberg zum Advisory Board hervorgehoben. Laut Beitrag war Greenberg Director und Executive Vice President des globalen Schuhkonzerns Skechers, der einen Jahresumsatz von über 8 Milliarden Dollar erzielt habe. Zudem habe er sich laut Unternehmensangaben persönlich an der Aktie beteiligt.

    Battery X Metals habe außerdem eine US-Investmentbank mandatiert, die das Unternehmen strategisch bei einem möglichen Listing an der Nasdaq beraten soll. Der Beitrag nennt für die Aktie die WKN A41RJF.

    „Nahezu 99 Prozent der durch Zellungleichgewicht verlorenen Kapazität konnten zurückgewonnen werden“, heißt es in den im Beitrag genannten NRC-Ergebnissen.

    Der Beitrag ist ausdrücklich als Marketingmitteilung gekennzeichnet. Die Veröffentlichung erfolgte laut den dort aufgeführten Angaben im Auftrag von Battery X; zudem erhielt die bullvestor Medien GmbH für Erstellung und Verbreitung der Mitteilungen eine Vergütung. FinanzNachrichten.de weist außerdem auf die Risiken von Small- und Microcap-Unternehmen bis hin zum Totalverlust hin.

    Infobox: Battery X Metals meldet bei einem Elektro-Lkw eine Steigerung von 40 Kilometern auf 295 Kilometer sowie eine weiterhin bei rund 250 Kilometern liegende Leistung nach mehr als 2.000 Kilometern und vier Monaten.

    BMW-Werk München startet Serienproduktion des neuen i3

    Im BMW-Werk München ist nach vier Jahren Umbau die Serienproduktion des neuen BMW i3 angelaufen. Wie VISION mobility berichtet, handelt es sich um das zweite Modell der Neuen Klasse, das in München vom Band läuft.

    Mit dem Produktionsstart geht laut Quelle eine weitere Senkung der Fertigungskosten einher. Diese sollen um weitere zehn Prozent sinken.

    Infobox: Der neue BMW i3 wird als vollelektrisches Modell in München produziert. Der Umbau des Werks dauerte vier Jahre, die Fertigungskosten sollen um weitere zehn Prozent sinken.

    Mazda CX-6e kommt mit bis zu 484 Kilometern Reichweite

    Der neue Mazda CX-6e wird im Sommer 2026 auf dem deutschen Markt erwartet. Das berichtet kamen-web.de in einem als Anzeige gekennzeichneten Beitrag über die Präsentation des vollelektrischen Crossovers bei W. + K. am Hemsack in Kamen.

    Das Fahrzeug verbindet laut Quelle eine Reichweite von bis zu 484 Kilometern mit 200 kW Schnellladeleistung und Hinterradantrieb. Mazda stellt dabei das Kodo-Design sowie die auf europäische Straßen abgestimmten Fahreigenschaften in den Mittelpunkt.

    Für den Antrieb nutzt der CX-6e eine 78-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie. Nach WLTP sind damit bis zu 484 Kilometer Reichweite möglich. An Schnellladestationen kann das Fahrzeug mit bis zu 200 kW laden.

    Im Innenraum befindet sich ein 26,45 Zoll großer, ultrabreiter Touchscreen. Ergänzt wird das Cockpit durch Spracherkennung, Gestensteuerung und verschiedene Konnektivitätsfunktionen. Fahrerassistenzsysteme sollen die Nutzung im Alltag und auf längeren Strecken unterstützen.

    Der Mazda CX-6e wird in den Ausstattungslinien TAKUMI und TAKUMI PLUS angeboten. Als kombinierter Energieverbrauch werden 18,9–19,4 kWh/100 km genannt, die kombinierten CO₂-Emissionen liegen bei 0 g/km, die CO₂-Klasse ist A.

    MerkmalAngabe
    Reichweite nach WLTPbis zu 484 Kilometer
    Batterie78-kWh-Lithium-Eisenphosphat-Batterie
    Schnellladeleistungbis zu 200 kW
    Touchscreen26,45 Zoll
    Energieverbrauch kombiniert18,9–19,4 kWh/100 km
    CO₂-Emissionen kombiniert0 g/km
    CO₂-KlasseA

    Infobox: Der Mazda CX-6e soll im Sommer 2026 in Deutschland starten und bietet bis zu 484 Kilometer Reichweite, 200 kW Schnellladeleistung sowie eine 78-kWh-LFP-Batterie.

    Ladeinfrastruktur wächst langsamer als der Elektroauto-Bestand

    Weltweit war 2025 jedes vierte neu verkaufte Fahrzeug ein Elektroauto. Nach Angaben von photovoltaik.eu stiegen die weltweiten Verkäufe von Elektrofahrzeugen um mehr als 20 Prozent; ihr Anteil an allen Neuwagenverkäufen erreichte 25 Prozent.

    Europa erholte sich nach einem schwachen Vorjahr deutlich. Die Verkäufe legten um rund ein Drittel auf 3,7 Millionen Fahrzeuge zu, während der Anteil der Elektrofahrzeuge an allen Neuwagenverkäufen knapp 30 Prozent erreichte. Für Deutschland nennt die Quelle einen Anteil von 28,3 Prozent.

    China überschritt bei den Neuzulassungen die Marke von 50 Prozent Elektrofahrzeuganteil und bleibt laut Quelle der Taktgeber der Elektromobilität. Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur zeigt sich ebenfalls ein deutlicher Unterschied: In China ist bereits fast jeder zweite öffentliche Ladepunkt ein Schnell- oder Ultraschnelllader mit mindestens 150 Kilowatt. In Europa ist es nur gut jeder fünfte.

    2025 wurden weltweit rund 1,1 Millionen neue öffentliche Ladepunkte installiert. Das war ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Roland Berger wertet dies laut photovoltaik.eu nicht als nachlassende Investitionsbereitschaft, sondern als Hinweis auf einen reifenden Markt, in dem Leistungsfähigkeit und schnelles Laden wichtiger werden.

    In Westeuropa kommen derzeit durchschnittlich rund 45 batterieelektrische Fahrzeuge auf einen Schnellladepunkt. Martin Weissbart, Partner bei Roland Berger, sieht die nächste Entwicklungsphase deshalb nicht allein bei den Fahrzeugen, sondern an der Ladesäule.

    „Die nächste Phase der Elektromobilität entscheidet sich nicht mehr allein durch Fahrzeuge, sondern an der Ladesäule“, sagt Martin Weissbart, Partner bei Roland Berger.
    KennzahlAngabe
    Elektroanteil weltweit bei Neuwagen 202525 Prozent
    Wachstum der weltweiten Verkäufe 2025mehr als 20 Prozent
    Elektrofahrzeugverkäufe in Europa3,7 Millionen Fahrzeuge
    Elektroanteil in Europaknapp 30 Prozent
    Elektroanteil in Deutschland28,3 Prozent
    Neue öffentliche Ladepunkte 2025rund 1,1 Millionen
    Fahrzeuge je Schnellladepunkt in Westeuroparund 45

    Infobox: Das Wachstum der Elektrofahrzeuge überholt laut EV Charging Index den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur. In Westeuropa teilen sich durchschnittlich rund 45 batterieelektrische Fahrzeuge einen Schnellladepunkt.

    Schwerin plant 20 neue Ladesäulen

    Die Stadt Schwerin will ihre öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur in den kommenden Wochen und Monaten um 20 neue Ladesäulen erweitern. Nach Angaben von NDR.de entstehen dadurch insgesamt 40 zusätzliche öffentliche Lademöglichkeiten, weil jede neue Säule über zwei Ladepunkte verfügen soll.

    Geplant sind Standorte unter anderem an Straßen im Innenstadtbereich, in der Weststadt und auf dem Dreesch. Überwiegend handelt es sich um Normalladesäulen; außerdem sollen einige Schnellladesäulen mit Ladeleistungen über 22 kW hinzukommen.

    Weitere Ladesäulen sind nach Angaben der Stadtverwaltung auf Parkplätzen an Supermärkten, Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen vorgesehen. Laut Stadt ist mittlerweile jedes zehnte Kraftfahrzeug in Schwerin ein Elektro- oder Hybridfahrzeug, das mit Strom betankt wird.

    In Schwerin gibt es nach Angaben der Bundesnetzagentur aktuell 181 Ladepunkte an 85 Standorten.

    Ausbau und BestandAngabe
    Neue Ladesäulen20
    Neue Ladepunkte40
    Bestehende Ladepunkte181
    Bestehende Standorte85
    Anteil Elektro- oder Hybridfahrzeugejedes zehnte Kraftfahrzeug

    Infobox: Schwerin plant 20 neue Ladesäulen mit insgesamt 40 Ladepunkten. Derzeit gibt es laut Bundesnetzagentur 181 Ladepunkte an 85 Standorten.

    Neue Privilegien für Elektrofahrzeuge sind noch nicht beschlossen

    Das Bundeskabinett hat am 29. Juli eine Novelle des Elektromobilitätsgesetzes beschlossen. Wie futurezone.de berichtet, ist der Beschluss noch keine geltende Regelung; Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen.

    Das seit Juni 2015 geltende Gesetz würde ohne Änderung Ende 2026 auslaufen. Die Novelle soll die bestehenden kommunalen Möglichkeiten bis Ende 2035 verlängern und teilweise erweitern.

    Kommunen können Elektrofahrzeugen vier Arten von Vorteilen gewähren: bevorzugtes Parken, vergünstigtes oder kostenfreies Parken, die Nutzung von Busspuren sowie Ausnahmen von Zufahrtsbeschränkungen. Ob diese Vorteile tatsächlich gelten, entscheidet die jeweilige Kommune durch lokale Regelungen und Beschilderung.

    Beim bevorzugten Parken können Kommunen Elektroautos eigene Stellplätze zuweisen, etwa in der Nähe von Ladesäulen. Wer tatsächlich lädt, soll einen Ladeplatz künftig auch ohne E-Kennzeichen nutzen dürfen. Nach dem Ladeende kann bei weiterem Parken laut Quelle ein Verwarngeld von 55 Euro drohen; im schlimmsten Fall ist ein Abschleppen möglich.

    Kommunen können außerdem Parkgebühren für Elektroautos reduzieren oder vollständig erlassen. Neu ist die Möglichkeit, auch die Gebühr für einen Bewohnerparkausweis ganz oder teilweise zu erlassen. Eine bundesweit einheitliche Ersparnis gibt es jedoch nicht, weil die Städte selbst über Umfang und Umsetzung entscheiden.

    Die Nutzung von Busspuren bleibt an eine ausdrückliche Zusatzbeschilderung gebunden. Ohne ein entsprechendes Schild gilt weiterhin das reguläre Busspur-Verbot. Außerdem darf die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt werden.

    Bei Zufahrtsbeschränkungen können Kommunen E-Autos beispielsweise von bestimmten Durchfahrtsverboten oder Beschränkungen in Umweltzonen und Innenstädten ausnehmen. Ein E-Kennzeichen allein hebt laut futurezone.de jedoch keine Verkehrsregel automatisch auf.

    Der Anwendungsbereich soll erstmals über Pkw und leichte Nutzfahrzeuge hinaus erweitert werden. Auch Elektrobusse sowie mittelschwere und schwere Elektro-Lkw könnten künftig von kommunalen Vorteilen profitieren.

    Ein E-Kennzeichen können reine Batterie-Elektrofahrzeuge, Plug-in-Hybride, Fahrzeuge mit Range Extender und Brennstoffzellenfahrzeuge erhalten. Für Plug-in-Hybride sollen künftig höchstens 50 Gramm CO₂ pro Kilometer oder mindestens 80 Kilometer rein elektrische Reichweite gelten; zuvor lag die Schwelle bei 40 Kilometern.

    Zum 1. Juli 2024 trugen laut einer Kurz-Evaluierung des Bundesverkehrsministeriums bereits fast 91 Prozent aller batterieelektrischen Pkw ein E-Kennzeichen. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts wurden im ersten Halbjahr 2026 rund 48 Prozent mehr Elektro-Pkw neu zugelassen als im ersten Halbjahr 2025.

    Vorgesehene RegelungAngabe
    Geltungsdauer des bestehenden Gesetzes ohne Änderungbis Ende 2026
    Vorgesehene Verlängerungbis Ende 2035
    Verwarngeld bei Weiterparken nach Ladeende55 Euro
    Elektrische Reichweite für Plug-in-Hybridemindestens 80 Kilometer
    CO₂-Grenze für Plug-in-Hybridehöchstens 50 Gramm CO₂ pro Kilometer
    Anteil batterieelektrischer Pkw mit E-Kennzeichen am 1. Juli 2024fast 91 Prozent
    Neuzulassungen von Elektro-Pkw im ersten Halbjahr 2026rund 48 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025

    Infobox: Die geplanten Vorteile für E-Fahrzeuge hängen von der Entscheidung der jeweiligen Kommune ab. Die Novelle muss noch das Gesetzgebungsverfahren durch Bundestag und Bundesrat durchlaufen.

    Trump bezeichnet Reichweitenangst als „Krankheit“

    US-Präsident Donald Trump hat laut WinFuture E-Auto-Fahrer verspottet und Reichweitenangst als „Krankheit“ bezeichnet. Der Beitrag ordnet die Äußerungen in eine grundsätzliche Auseinandersetzung über Elektroautos ein.

    Als Fakten zum internationalen Markt nennt die Quelle, dass Norwegen den Übergang zu fast 100 Prozent elektrischen Neuwagen nahezu abgeschlossen habe. In vielen europäischen Ländern liege der Marktanteil von E-Autos mittlerweile bei über 20 Prozent, während der chinesische Markt kürzlich die Marke von 50 Prozent bei den Neuzulassungen überschritten habe.

    Infobox: Der Bericht stellt Trumps Kritik an Elektroautos internationalen Marktdaten aus Norwegen, Europa und China gegenüber.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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