TÜV-Check: Opel Mokka-e enttäuscht, Kia Picanto überzeugt nur teilweise

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    09.08.2026 10 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der TÜV-Check zeigt: Bei Elektroauto und Kleinstwagen kommt es stark auf Generation und Bauteilqualität an. Opel Mokka-e und Kia Picanto schneiden dabei sehr unterschiedlich ab.
    Beim Opel Mokka-e fällt besonders die Achsaufhängung auf. Schon bei der ersten Hauptuntersuchung liegt die Mängelquote laut Auto Bild 17,5-mal über dem Durchschnitt.
    Das betrifft unter anderem Querlenker, Traggelenke und Lager, die für Fahrstabilität und Sicherheit wichtig sind. Auffällige Geräusche, Spiel in der Lenkung, ungleichmäßiger Reifenverschleiß oder instabiles Fahrverhalten sollten Halter ernst nehmen.
    Der Kia Picanto zeigt ein geteiltes Bild: Die aktuelle Generation gilt als robust, alltagstauglich und überzeugend bei den Prüfern. Der Vorgänger schneidet dagegen deutlich schwächer ab.
    Für Gebrauchtwagenkäufer zählt deshalb nicht nur das Baujahr. Wichtig sind die konkrete Generation, Wartungszustand, Laufleistung und nachvollziehbare HU-Berichte, denn regelmäßige Pflege kann Reparaturstau verhindern.

    Bei den aktuellen Twitter-Posts geht es um die Ergebnisse von TÜV-Untersuchungen bei Opel Mokka-e und Kia Picanto. Die Auswertungen zeigen, dass Modellgeneration und Bauteilqualität entscheidend für die langfristige Zuverlässigkeit eines Fahrzeugs sein können.

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    Beim Opel Mokka-e fällt die Zweitauflage laut Auto Bild trotz ihres modernen Elektroantriebs nicht in allen Bereichen überzeugend aus. Besonders auffällig ist die Achsaufhängung: Bereits bei der ersten Hauptuntersuchung, kurz HU genannt, liegt die Mängelquote dem Bericht zufolge 17,5-mal über dem Durchschnitt. Zur Achsaufhängung gehören unter anderem Bauteile wie Querlenker, Traggelenke und Lager. Sie verbinden die Räder mit der Karosserie, ermöglichen die Federbewegung und beeinflussen Fahrstabilität sowie Sicherheit.

    Eine erhöhte Mängelquote bedeutet nicht automatisch, dass jedes Fahrzeug des Typs unsicher ist. Sie weist jedoch darauf hin, dass Halter bei der Wartung besonders auf ungewöhnliche Geräusche, Spiel in der Lenkung, ungleichmäßigen Reifenverschleiß oder ein instabiles Fahrverhalten achten sollten. Die HU prüft vor allem die Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit eines Fahrzeugs; sie ersetzt keine regelmäßige Inspektion.

    Beim Kia Picanto zeichnet Auto Bild ein differenziertes Bild. Das aktuelle Modell wird als robust und alltagstauglich beschrieben. Der Kleinstwagen bietet trotz kompakter Abmessungen einen hohen Nutzwert und gilt in dieser Generation als überzeugend bei den Prüfern. Beim Vorgänger fällt die Bilanz dagegen deutlich schwächer aus. Damit zeigt sich erneut, dass ein Modellname allein wenig über die Zuverlässigkeit aussagt: Technische Überarbeitungen zwischen den Generationen können die Mängelanfälligkeit spürbar verändern.

    Für Gebrauchtwagenkäufer ist deshalb nicht nur das Baujahr relevant. Entscheidend sind auch die konkrete Generation, der Wartungszustand, die Laufleistung und die dokumentierten HU-Berichte. Fahrzeuge mit regelmäßig gepflegtem Fahrwerk und nachvollziehbarer Wartung können sich im Alltag deutlich besser entwickeln als Exemplare mit Reparaturstau.

    Im Folgenden finden Sie die verwendeten Quellen:

    Auto Bild: „Nicht perfekt, aber ...“ – Opel Mokka-e im TÜV-Check
    Auto Bild: „Nur eine Generation glänzt beim TÜV“ – Kia Picanto im TÜV-Check

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