Großbritannien plant E-Auto-Kilometersteuer, Skoda bringt kostenlosen Camping-Modus

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    22.07.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Großbritannien plant ab 2028 eine zusätzliche Kilometersteuer für Elektroautos. Grund ist, dass mit dem Umstieg auf E-Mobilität Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer zurückgehen.
    Die Abgabe könnte sich nach der gefahrenen Strecke richten und über Zulassung, technische Systeme oder regelmäßige Abrechnungen erhoben werden. Ziel ist eine langfristig antriebsunabhängige Finanzierung von Straßen und Infrastruktur.
    Für Deutschland bedeutet der britische Plan noch keine konkrete Einführung. Offen wären unter anderem die Höhe, mögliche Freibeträge und die Frage, ob eine Kilometersteuer zusätzlich zur Kfz-Steuer käme oder diese ersetzt.
    Skoda erweitert seine Elektroautos Enyaq, Elroq, Epiq und Peaq um einen kostenlosen Camping-Modus. Die Funktion ist auch für bereits produzierte Fahrzeuge verfügbar und soll das Übernachten durch eine nächtliche Klimatisierung komfortabler machen.
    Der Camping-Modus nutzt die Hochvoltbatterie und kann je nach Temperatur und Dauer Reichweite kosten. Das Fahrzeug sollte nur auf geeigneten Flächen und niemals in geschlossenen Räumen genutzt werden.

    Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Zusammenfassung aktueller Twitter-Posts und der darin aufgegriffenen Informationen zur Entwicklung von Elektroautos, ihrer Besteuerung und neuen Komfortfunktionen.

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    Großbritannien plant Kilometersteuer für Elektroautos

    Wie Auto Bild berichtet, soll Großbritannien ab 2028 eine zusätzliche Kilometersteuer für Elektroautos einführen. Hintergrund ist der Rückgang klassischer Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer: Wer ein Elektroauto fährt, tankt keinen Benzin- oder Dieselkraftstoff und zahlt damit auch keine daran gekoppelte Abgabe.

    Eine Kilometersteuer würde stattdessen an der gefahrenen Strecke ansetzen. Sie könnte beispielsweise pro Kilometer berechnet und über die Fahrzeugzulassung, technische Systeme oder regelmäßige Abrechnungen erhoben werden. Ziel wäre es, die Finanzierung von Straßen und Verkehrsinfrastruktur langfristig unabhängiger vom Antrieb zu machen.

    Ob ein ähnliches Modell auch in Deutschland eingeführt wird, ist damit allerdings nicht entschieden. In Deutschland zahlen Autofahrer bereits die Kfz-Steuer, deren Höhe bei Elektroautos derzeit unter anderem durch gesetzliche Steuervergünstigungen beeinflusst wird. Außerdem fließen Einnahmen aus der Energiesteuer auf Benzin und Diesel nicht ausschließlich in den Straßenbau. Eine neue Abgabe müsste daher politisch beschlossen und rechtlich ausgestaltet werden.

    Für deutsche E-Autofahrer wäre entscheidend, ob eine Kilometersteuer zusätzlich zur Kfz-Steuer erhoben oder diese ersetzen würde. Auch die Höhe, mögliche Freibeträge und der Umgang mit Dienstwagen, Pendlern und Vielfahrern wären zentrale Fragen. Die britischen Pläne sind deshalb eher ein Hinweis auf eine grundsätzliche Finanzierungsdebatte als eine konkrete Ankündigung für Deutschland.

    Skoda erweitert Elektroautos um kostenlosen Camping-Modus

    Nach Angaben von Auto Bild stattet Skoda seine elektrischen Modelle Enyaq, Elroq, Epiq und Peaq mit einem Camping-Modus aus. Die Funktion soll das Fahrzeug über Nacht klimatisieren können und damit Übernachtungen im Auto komfortabler machen. Sie ist laut dem Bericht auch für bereits produzierte Fahrzeuge verfügbar und kostet keinen Aufpreis.

    Ein Camping-Modus hält typischerweise die Innenraumtemperatur über längere Zeit stabil, während das Fahrzeug abgestellt ist. Dafür nutzt das Elektroauto seine Hochvoltbatterie, ohne dass der Antrieb eingeschaltet werden muss. Je nach Außentemperatur, gewünschter Temperatur und Dauer kann die Klimatisierung die Reichweite messbar reduzieren. Bei ausreichend großer Batteriereserve kann die Funktion jedoch eine praktische Alternative zu einer separaten Standheizung oder Klimaanlage sein.

    Für die Nutzung beim Übernachten sind außerdem Sicherheits- und Komfortaspekte wichtig: Das Fahrzeug sollte auf einer geeigneten Fläche stehen, die Batterie ausreichend geladen sein und die Betriebsanleitung beachtet werden. In geschlossenen Räumen darf ein Fahrzeug auch im Camping-Modus nicht betrieben werden, da andere Risiken wie eingeschränkte Belüftung oder Brandgefahr bestehen können.

    Skodas Angebot zeigt, dass Hersteller Elektroautos zunehmend nicht nur über Reichweite und Ladegeschwindigkeit, sondern auch über Softwarefunktionen positionieren. Dass die Funktion kostenlos nachgereicht wird, kann zudem den Nutzwert bereits ausgelieferter Fahrzeuge erhöhen.

    Nun folgen die Quellen:

    Auto Bild: Extra-Steuer für E-Autos auch bei uns?
    Auto Bild: Elektrische Skoda werden tauglich für Übernachtungen

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