Elektromobilität kompakt: Neue Angebote, Regeln und E-Lkw im Fokus

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    07.08.2026 13 mal gelesen 0 Kommentare
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    Citroën macht Elektromobilität zugänglicher: Der ami[for]all ist speziell für Menschen mit Einschränkungen der unteren Gliedmaßen konzipiert. Mit Transferbrett, Halteschlaufe, Handbedienung für Gas und Bremse sowie Lenkraddrehknauf ermöglicht der elektrische Zweisitzer mehr Selbstständigkeit im Alltag.
    Der ami[for]all fährt bis zu 45 km/h und schafft bis zu 75 Kilometer Reichweite. Die 5,5-kWh-Batterie lädt an einer normalen Haushaltssteckdose in weniger als vier Stunden. Der Rollstuhl kann im Innenraum oder auf einem Heckträger transportiert werden; bestellbar ist das TÜV-geprüfte Modell ab sofort in Deutschland.
    Auch regional wächst das Angebot: WerraEnergie erweitert im Wartburgkreis und im Landkreis Schmalkalden-Meiningen die Ladeinfrastruktur. Der Tarif WerraStrom Mobil 2026 bietet 100 Prozent Naturstrom und Preisgarantie, während Neukunden die Ladekarte im Aktionsjahr kostenlos erhalten. Zusätzlich gibt es eine THG-Prämie von aktuell bis zu 327 Euro.
    Für die Elektromobilität gelten künftig länger verlässliche Regeln. Das Bundeskabinett will den Rechtsrahmen bis Ende 2035 verlängern und das Parken während des Ladevorgangs dauerhaft festschreiben, auch ohne E-Kennzeichen. Der Anwendungsbereich wird zudem auf Elektrobusse sowie mittelschwere und schwere E-Lkw ausgeweitet.
    Im Güterverkehr setzt Pape zunehmend auf batterieelektrische Scania-Lkw. Die Fahrzeuge fahren meist 300 bis 400 Kilometer, laden während der vorgeschriebenen Pausen und erreichen im Alltag rund 450 Kilometer Reichweite. Gleichzeitig korrigiert Zulieferer Schaeffler wegen des US-Förderstopps seine mittelfristigen Elektromobilitätsziele nach unten.

    CitroĂ«n öffnet Bestellsysteme für behindertengerechten Ami

    CitroĂ«n bietet mit dem ami[for]all eine speziell entwickelte Version des CitroĂ«n Ami für Menschen mit Einschränkungen der unteren Gliedmaßen an. Die Lösung richtet sich insbesondere an Rollstuhlfahrer und soll mehr Selbstständigkeit im Alltag ermöglichen, etwa auf kurzen Wegen ohne Begleitpersonen oder öffentliche Verkehrsmittel.

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    Der Umbau umfasst einen auf 90 Grad erweiterten Türöffnungswinkel, ein ausklappbares Transferbrett und eine Halteschlaufe am Türrahmen. Gas und Bremse können über eine mechanische Handbedienung gesteuert werden; ein Lenkraddrehknauf erleichtert das Rangieren. Die serienmäßigen Pedale bleiben nutzbar, sodass das Fahrzeug auch von Personen ohne Einschränkung gefahren werden kann.

    Für den Rollstuhl stehen zwei Transportmöglichkeiten zur Verfügung: Im Innenraum kann er auf dem Beifahrersitz untergebracht werden. Wenn eine zweite Person mitfährt, ist alternativ die Befestigung auf einem Aluminium-Heckträger vorgesehen.

    Wie die Serienversion fährt der ami[for]all rein elektrisch, erreicht bis zu 45 km/h und bietet eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern (WMTC). Die 5,5-kWh-Batterie wird an einer normalen 230-Volt-Haushaltssteckdose geladen; eine vollständige Ladung dauert weniger als vier Stunden. Der elektrische Zweisitzer kann ab 15 Jahren mit Führerscheinklasse AM gefahren werden.

    Mit einer Länge von 2,41 Metern und einem Wendekreis von 7,20 Metern ist der Ami auf den urbanen Alltag und kurze Pendelstrecken ausgelegt. Der Umbausatz ist mit allen konfigurierbaren Versionen des Ami kompatibel und wird vom deutschen Spezialisten Mobilcenter Zawatzky umgesetzt. Die Umrüstung ist TÜV-geprüft.

    Entstanden ist der ami[for]all im Stellantis-Intrapreneurship-Programm Star*Up. Nach der Markteinführung in Frankreich im Jahr 2023 ist das Modell inzwischen auch in Italien und Deutschland erhältlich. Der ami[for]all ist ab sofort bestellbar.

    „Der ami[for]all entspricht genau der Philosophie des Ami und CitroĂ«n: eine praktische, zugängliche Mobilitätslösung für alle“, sagt Thomas Goldboom, Geschäftsführer CitroĂ«n Deutschland.

    Infobox: Quelle: Media Stellantis. Der ami[for]all bietet elektrische Mobilität für Menschen mit Einschränkungen der unteren Gliedmaßen, eine Handbedienung für Gas und Bremse sowie zwei Möglichkeiten zum Rollstuhltransport.

    WerraEnergie baut Angebote für Elektromobilität in der Region aus

    Die WerraEnergie begleitet ihre Kundinnen und Kunden beim Umstieg auf Elektromobilität mit Fahrstromtarifen, öffentlicher Ladeinfrastruktur und persönlicher Beratung. Gemeinsam mit den WerraEnergieDiensten investiert das Unternehmen in Lademöglichkeiten im Wartburgkreis sowie im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

    Öffentliche Ladepunkte gibt es unter anderem in Bad Salzungen, Schmalkalden und Vacha. Ergänzt wird das Angebot durch eine Schnellladesäule in Floh-Seligenthal sowie Lademöglichkeiten für E-Bikes. Nach Angaben von inSüdthüringen wird die Ladeinfrastruktur kontinuierlich erweitert.

    Mit der Werra-EnergieDienste-Ladekarte können Kundinnen und Kunden an den genannten Ladepunkten besonders günstig laden. Eine bei anderen Betreibern übliche Blockiergebühr fällt dort nicht an. Die Karte ermöglicht außerdem das Laden an zahlreichen Ladepunkten des ladenetz.de-Verbundes sowie weiterer Roaming-Partner in Deutschland und Europa.

    Der Tarif WerraStrom Mobil 2026 ist auf Elektromobilität zugeschnitten und umfasst 100 Prozent Naturstrom, eine Preisgarantie und transparente Konditionen. Im Aktionsjahr 2026 erhalten Neukundinnen und Neukunden bei Abschluss die WerraEnergieDienste-Ladekarte kostenlos; im ersten Jahr entfällt zudem die Grundgebühr.

    Ein weiteres Angebot betrifft die Vermarktung der gesetzlichen THG-Quote für vollelektrische Fahrzeuge. Die WerraEnergieDienste übernehmen die Abwicklung und ermöglichen aktuell bis zu 327 Euro inklusive Neukundenbonus. Da sich die Höhe der THG-Prämie am Markt orientiert, empfiehlt das Unternehmen eine jährliche Vermarktung der Quote.

    Für Unternehmen entwickeln die WerraEnergieDienste individuelle Lösungen rund um die Ladeinfrastruktur. Das Angebot reicht von der Planung über die Installation bis zum Betrieb und richtet sich an Betriebe, Kommunen und öffentliche Standorte.

    Persönliche Beratung bieten die Kundenzentren in Bad Salzungen und Schmalkalden. Darüber hinaus ist die WerraEnergie im Sommer 2026 bei mehreren Veranstaltungen in der Region vertreten.

    TerminVeranstaltung
    9. August 2026WerraEnergie Zuckertütenfest im Tierpark Bad Liebenstein
    22. August 2026WerraEnergie Strandtag im Strandbad Breitungen
    29. August 2026WerraEnergieMobil beim GEWOG-Mieterfest in Bad Salzungen
    30. August 2026WerraEnergieMobil beim Stadtfest Schmalkalden

    Infobox: Quelle: inSüdthüringen. Die WerraEnergie verbindet regionale Ladeinfrastruktur mit dem Tarif WerraStrom Mobil 2026, einer Ladekarte ohne Blockiergebühr an den eigenen Ladepunkten und der Vermarktung der THG-Quote.

    Bundeskabinett verlängert Rechtsrahmen für Elektromobilität bis Ende 2035

    Das Bundeskabinett hat laut FOCUS online eine Novelle des Elektromobilitätsgesetzes beschlossen. Der Rechtsrahmen für die Förderung der Elektromobilität wird damit bis Ende 2035 verlängert und an die aktuellen Entwicklungen angepasst.

    Die Regelungen zum Parken während des Ladevorgangs sollen dauerhaft im Gesetz verankert werden. Künftig können Elektrofahrzeuge an öffentlichen Ladepunkten während des Ladevorgangs auch ohne E-Kennzeichen parken. Damit sollen mehr Klarheit für Nutzerinnen und Nutzer, eine einheitliche Beschilderung und Vorteile für den grenzüberschreitenden Verkehr geschaffen werden. Die Ladeplätze bleiben ihrem eigentlichen Zweck vorbehalten.

    Seit 2015 ermöglicht das Elektromobilitätsgesetz Städten und Gemeinden, elektrisch betriebene Fahrzeuge im Straßenverkehr gezielt zu fördern. Dazu gehören reservierte Parkplätze, kostenfreies Parken und besondere Zufahrtsrechte. Nach der Novelle können Kommunen weiterhin Parkbevorrechtigungen und Zufahrtsrechte vorsehen und künftig auch auf Gebühren für Anwohnerparkausweise verzichten.

    Der Anwendungsbereich wird auf Elektrobusse sowie mittelschwere und schwere Elektro-Lkw erweitert. Damit reagiert die Bundesregierung auf die Umstellung von Flotten bei Busunternehmen, kommunalen Betrieben und Logistikunternehmen.

    Auch die Voraussetzungen für die Privilegierung von Plug-in-Hybridfahrzeugen werden an die Regelungen der Dienstwagenbesteuerung angepasst. Zudem sollen rechtliche Unklarheiten beseitigt und notwendige Folgeänderungen in weiteren Gesetzen umgesetzt werden.

    „Wir verlängern die bewährten Bevorrechtigungen, erleichtern das Laden im öffentlichen Raum und öffnen das Gesetz für Elektrobusse und schwere E-Lkw“, sagt Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr.

    Die Novellierung ist Teil des „Masterplans Ladeinfrastruktur 2030“ der Bundesregierung. Ziel sind verlässliche Rahmenbedingungen für den weiteren Hochlauf der Elektromobilität und größere Möglichkeiten der Kommunen, klimafreundliche Mobilität vor Ort zu fördern.

    Infobox: Quelle: FOCUS online. Das Elektromobilitätsgesetz soll bis Ende 2035 gelten; das Parken an öffentlichen Ladepunkten während des Ladevorgangs wird dauerhaft geregelt und künftig auch ohne E-Kennzeichen ermöglicht.

    Pape erweitert batterieelektrische Logistik mit Scania-Lkw

    Der Duisburger Lebensmittelspediteur Pape baut den Einsatz batterieelektrischer Lkw im Regional- und Verteilerverkehr aus. Das Unternehmen setzt rund 430 Lkw ein, davon 350 von Scania. Die batterieelektrischen Fahrzeuge werden vor allem für temperaturgeführte Lebensmitteltransporte genutzt.

    Zum Leistungsspektrum von Pape gehören außerdem Paketverkehre mit Wechselbrücken sowie Transporte in die Benelux-Staaten und nach Polen. Die Elektrifizierungsstrategie wird durch den Ausbau der Ladeinfrastruktur und passende Finanzierungsmodelle ergänzt. Das Unternehmen verfolgt dabei wirtschaftliche und ökologische Ziele.

    Die batterieelektrischen Lkw fahren vor allem auf Strecken zwischen 300 und 400 Kilometern. Pünktliche Lieferungen und die Einhaltung der vorgeschriebenen Temperaturbereiche stehen im Mittelpunkt der Transportaufgaben.

    Scania gibt für seine batterieelektrischen Baureihen abhängig von Modell und Batteriekonfiguration Reichweiten zwischen rund 350 und 600 Kilometern an. Die Fahrzeuge können sowohl als Sattelzugmaschine als auch als Fahrgestell für temperaturgeführte Transporte konfiguriert werden.

    Geladen werden die Fahrzeuge während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrpausen. An den eigenen leistungsstarken Ladestationen dauert ein Ladevorgang rund eineinhalb Stunden. Im täglichen Einsatz erreicht ein Fahrzeug etwa 450 Kilometer Reichweite.

    Pape hat parallel in elektrisch betriebene Trailer investiert, um vollständig elektrifizierte Fahrzeugkombinationen einzusetzen. In den vergangenen anderthalb Jahren tauschte das Unternehmen mehr als 300 Fahrzeuge gegen neue Scania-Modelle aus.

    Bei der Finanzierung kommt eine Mietkauffinanzierung von Scania Finance zum Einsatz. Zusätzlich bietet Scania Finance klassisches Leasing, Leasingmodelle mit Andienungsrecht sowie Ratenmodelle an, deren Zahlungsstruktur sich saisonalen Geschäftsverläufen anpassen lässt.

    Die Fahrer bewerten das leisere Fahrverhalten und den Fahrkomfort der batterieelektrischen Fahrzeuge positiv. Auch die Bedienbarkeit und die Integration der Ladevorgänge in die vorgeschriebenen Fahrpausen werden als Vorteile genannt. Für Pape spielen neben den Fahrzeugen auch Finanzierungsmöglichkeiten und die Unterstützung durch den Notdienst eine wichtige Rolle.

    Infobox: Quelle: Logistra.de. Pape setzt batterieelektrische Scania-Lkw auf Strecken zwischen 300 und 400 Kilometern ein und lädt die Fahrzeuge während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrpausen.

    Schaeffler senkt E-Auto-Ziele nach US-Förderstopp

    Der Wegfall staatlicher Förderprogramme in den USA trifft den Automobilzulieferer Schaeffler laut Elektroauto-News stärker als erwartet. Die Entwicklung bremst die Wachstumspläne des Unternehmens im Bereich Elektromobilität.

    Schaeffler aus Herzogenaurach hat seine mittelfristigen Konzernziele nach unten korrigiert. Besonders betroffen ist das Geschäft rund um Elektrifizierung, das durch die Übernahme von Vitesco gestärkt worden war.

    Die vorliegenden Quellenangaben enthalten zu dieser Meldung keine weiteren nutzbaren Angaben zu konkreten Zielwerten, Preisen, Zeiträumen oder Änderungen einzelner Geschäftsbereiche. Daher werden über die Korrektur der mittelfristigen Konzernziele und die Auswirkungen des US-Förderstopps hinaus keine zusätzlichen Werte genannt.

    Infobox: Quelle: Elektroauto-News. Der US-Förderstopp belastet Schaefflers Elektromobilitätsgeschäft; der Zulieferer korrigiert seine mittelfristigen Konzernziele nach unten.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von KĂĽnstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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